Koalition einigt sich auf Nachfolger der Riester-Rente

Lars Klingbeil
Foto: Tobias Koch
Lars Klingbeil

Union und SPD haben sich auf die Ausgestaltung einer neuen staatlich geförderten privaten Altersvorsorge verständigt. Gegenüber dem ersten Entwurf sieht der Kompromiss höhere Zuschüsse für kleine Sparbeträge und eine Öffnung für Selbstständige vor. Nun soll es schnell gehen.

Union und SPD haben sich auf Details für eine neue staatlich geförderte private Altersvorsorge geeinigt. Für Menschen, die nur wenig ansparen können, soll es höhere Zuschüsse geben als bisher geplant. Außerdem sollen auch Selbstständige eine Förderung erhalten können. Das teilten Finanzpolitiker beider Fraktionen in Berlin mit.


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Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte einen ersten Reformentwurf vorgelegt, im Bundestag gab es daran noch einige Änderungen. So soll bei einem monatlichen Ansparbetrag bis zu 30 Euro eine Grundzulage von 50 Cent pro angespartem Euro gezahlt werden. Für höhere Sparbeträge bis 150 Euro sind 25 Cent Grundzulage vorgesehen. Schon ab einem monatlichen Sparbetrag von 25 Euro soll es den vollen Kinderzuschlag von 300 Euro pro Kind und Jahr geben.

Bereits am Donnerstag soll das Gesetz im Bundestag beschlossen werden. Ab Januar 2027 soll man die neuen Vorsorge-Verträge dann abschließen können. (dpa-AFX)

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