Damit löst Portagon nach eigenen Angaben eine der größten Herausforderungen für Distributoren, wie Banken, Maklerpools, Vermögensberater und depotführende Stellen. Was Distributoren aus der liquiden Welt längst kennen, werde mit dem „Portagon Private Markets Depot“ auch für illiquide und semi-liquide Finanzinstrumente möglich: Friktionsloser Zugang zu einer breiten Produktpalette im Markt und die nahtlose Integration in bestehende Systeme.
„Mit der Einführung des Private Markets Depots setzen wir neue Maßstäbe in der Verwahrung und im Vertrieb von Privatmarktanlagen“, sagt Jamal El Mallouki, Co-Founder und Chief Growth Officer von Portagon. Dabei könnten Finanzberater weiterhin mit ihren vertrauten Tools arbeiten. Als erster Partner wird den Angaben zufolge die GLS Bank das Private Markets Depot ab sofort bei ihrem Kooperationspartner der GLS Crowd einführen.
Oft hochkomplexe Strukturen
Hintergrund: Die Abwicklung illiquider Investments stellt für viele Distributoren derzeit eine erhebliche Herausforderung dar, erklärt Portagon. Während liquide Anlageprodukte in einer automatisierten und standardisierten Infrastruktur verwaltet werden, seien Private Markets durch eine fragmentierte, papierbasierte und individuelle Abwicklung geprägt. Ein zentrales Problem bestehe darin, dass illiquide Investments nicht in einem einzigen Depot gebündelt werden können.
Im Gegensatz zu liquiden Anlagen weisen illiquide und semi-liquide Produkte oft hochkomplexe Strukturen auf, etwa Widerrufsfristen sowie unterschiedliche Halte- und Kündigungsfristen. Depotführende Stellen bieten derzeit nur eine begrenzte Auswahl an Privatmarktprodukten an – jene, die sich innerhalb ihrer bestehenden Systeme abwickeln lassen. Als Konsequenz müssen bislang mehrere Depots für verschiedene illiquide Assets eines Kunden eröffnet werden, so Portagon.













