Ein ebenfalls eher geringes Disruptionsrisiko haben die relativ komplexen Softwarelösungen im Bereich Produktlebenszyklus-Management (PLM). Trotzdem konnten sich PLM-Anbieter der allgemein schwachen Kursentwicklung im Softwaresektor nicht entziehen. Vor allem der Marktführer, der einen Marktanteil von 16 Prozent aufweist, ist stärker unter Druck geraten, da man den Ausblick für 2025 nach unten revidieren musste. Das Life-Science-Geschäft rund um die 2019 zugekaufte Spezialfirma offenbart vor allem Schwächen bei Auftragsforschungsinstituten (Planung, Durchführung, Management und Analyse von klinischen Studien für neue Medikamente) und wächst aktuell nur noch im unteren einstelligen Bereich. Zudem hat der Lebenszyklusmarktführer einen hohen Kundenanteil aus der unter Druck geratenen Automobilbranche. Sollte sich das Geschäft im nächsten Jahr stabilisieren können, hätte er Erholungspotenzial, liegt doch die Bewertung, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis, für 2026 mit knapp 18 deutlich unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 33.
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