Wohnungsmarkt: Der Boom setzt ein – doch wo investieren?

Es ist bekanntermaßen für jedermann nachvollziehbar, dass nicht alle Städte oder Regionen gleichermaßen für eine wertstabile Investition in Immobilien geeignet sind. Bei der Wahl der entscheidenden, das heißt nachhaltig wirkenden Indikatoren liegt der Fokus ganz klar auf Aspekten wie hohem Wohnwert und hoher Lebensqualität sowie natürlich den makroökonomischen Determinanten des Wohnungsmarktes (demographische Entwicklung, Einkommens- und Haushaltsentwicklung sowie Wohnungsausgaben). Denn sie erlauben eine Prognose über die Zukunftsfähigkeit und Sicherheit des Standortes oder dessen Preisniveau.

Die Ergebnisse der Aberdeen-Research-Analyse

Wie aus der Abbildung 1 ersichtlich wird, schneidet die bayrische Landeshauptstadt München mit dem besten Ergebnis ab, gefolgt von Rosenheim und Heidelberg. Durch diese Reihenfolge wird deutlich, dass für ein gutes Abschneiden im Wohnimmobilienscoring nicht zwangsläufig eine Großstadt vonnöten ist, sondern auch Städte mit etwa 60.000 beziehungsweise 142.000 Einwohnern sehr gute Lagebedingungen aufweisen.

Auffällig ist, dass unter den aus Investorensicht Top-20-Standorten – neben den für den Gewerbeimmobilienmarkt bedeutenden Standorten München, Hamburg, Köln und Frankfurt – überwiegend solche Städte zu finden sind, die in wirtschaftlich starken Ballungsräumen angesiedelt sind sowie über eine sehr gute Infrastrukturausstattung verfügen. So liegen beispielsweise die Städte Rosenheim und Heidelberg jeweils in Pendlerentfernung zu München beziehungsweise Frankfurt und profitieren somit sowohl von deren wirtschaftlichen Kraft als auch von der landschaftlichen Attraktivität und dem damit einhergehenden Wohnwert.

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