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US-Immobilienmarkt kommt wieder in Bewegung

Bild des Blue Lake Centers der TSO
Blue Lake Center, eine Immobilie im TSO Active Property III

Das Tal der Tränen scheint durchschritten. Der Transaktionsmarkt für Gewerbeimmobilien in den USA belebt sich. Davon profitieren die Anleger von TSO. Das Unternehmen mit Sitz in Atlanta (Georgia) bietet seit 2006 auf dem deutschen Markt Finanzanlagen im Bereich der US-Gewerbeimmobilien an. Christian Kunz, Leiter Vertrieb für den deutschen Markt, erläutert die Chancen für Käufe und Verkäufe.

Vor Kurzem haben Sie Ihr aktuelles Publikumsprodukt, den TSO Active Property III, geschlossen. Mit einem guten Gefühl?

Christian Kunz: Auf jeden Fall. Die Emission war im Oktober 2019, da konnten wir das Jahresendgeschäft nutzen und dank der hervorragenden Arbeit unserer Vertriebspartner bereits Anfang 2020 die ersten Immobilien erwerben. 

Und dann kam Corona …

Kunz: Ja. Das Thema Corona hat uns nahezu während der gesamten Platzierungsphase des Active Property III begleitet. Durch die erfolgreichen Akquisitionen Anfang 2020 waren wir allerdings in der glücklichen Situation, hohe laufende Einnahmen zu erzielen und konnten auch in dieser Zeit Ausschüttungen an unsere Anleger zahlen.

War es denn möglich, in dieser Zeit Immobilien zu erwerben?

Kunz: Es war eine außergewöhnliche Zeit. Dennoch haben wir das angestrebte Platzierungsvolumen erreicht, konnten wie geplant viele erstklassige Immobilienprojekte realisieren und ein breit diversifiziertes Portfolio zusammenstellen.

Foto: Kai Funck

Welche Objekte befinden sich im Active Property III? Sind alle im Südosten der USA?

Kunz: Ja – klar. Wir kennen die Akteure im Südosten, die Menschen, die Mentalität und sind dort bestens vernetzt. Wir haben bereits in vier Bundesstaaten im Südosten investiert. Bisher haben wir drei Class-A-Büroimmobilien, eine gemischt genutzte Immobilie und zwei Grundstücke, auf denen wir zurzeit jeweils ein Self-Storage errichten, angebunden. Weitere Ankäufe nehmen wir derzeit vor. Mit diesem diversifizierten Portfolio stützen wir unsere bewährte Strategie: Die Mieteinnahmen der Büroimmobilien tragen zum kontinuierlichen Cashflow bei, die kürzer laufenden Self-Storages werden beigemischt, da sie dank ihrer kurzen Haltedauer kurzfristige Verkaufsgewinne erwirtschaften.

Sie sind Spezialist für Self-Storages, also Selbstlagerzentren …

Kunz:  Ja, hier haben wir eine große Expertise. Self-Storages sind derzeit ein großes Thema in den USA und ein sehr interessanter Immobilientyp. Erst vor kurzem haben wir drei Self-Storage Projekte aus den beiden Vorgängern des Active Property III veräußert und sehr attraktive Rückflüsse erzielt. 

Ganz allgemein: Belebt sich das Geschäft?

Kunz: Zusehends. Es gelangen immer mehr reizvolle Immobilien auf den Markt. Auch wir haben in den letzten Monaten mehr als zehn Immobilien am Markt angeboten und bereits einige lukrative Verkäufe mit guten Ergebnissen getätigt. Im letzten Quartal haben wir gemeinsam mit den regulären Quartalsausschüttungen Sonderausschüttungen von gut USD 25 Mio. an deutsche Investoren vorgenommen.

Bleiben Sie dem Südosten der USA weiterhin treu?

Kunz: Auf jeden Fall. Der Standort erfüllt alle wichtigen Kriterien, die für die positive Entwicklung von Immobilien erforderlich sind. Hohes Bevölkerungswachstum, viele Stellenangebote, gute Bildungschancen, günstige Lebenshaltungskosten sowie ein angenehmes Klima – all dies macht den Südosten so attraktiv. In den letzten zwei Jahren hat sich die Binnenmigration in den Südosten sogar noch verstärkt – das wird zu einer zusätzlichen Nachfrage nach Immobilien führen. Der Südosten der USA ist „the place to be“, wenn es darum geht, gute Geschäfte zu machen. CNBC hat z. B. im Juli seine alljährliche Statistik „America’s Top States for Business 2021“* veröffentlicht. Und unter den ersten zehn Plätzen befinden sich vier „TSO-Staaten“. 

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