Axa Konzern will Vertrieb ausgliedern

Der Kölner Versicherungskonzern Axa will den gesamten Vertrieb in eine eigene Aktiengesellschaft ausgliedern. Das schreibt die Financial Times Deutschland (FTD) in ihrer heutigen Ausgabe. Der Arbeitstitel soll nach FTD-Informationen Axa Kundenbetreuung AG lauten und diese neue Gesellschaft könnte bereits Mitte 2006 starten. Weiter schreibt die FTD, dass Konzernchef Claus-Michael Dill fest entschlossen sei, den Umbau durchzuführen. Ein eigenständiger Axa-Vertrieb müsse sich nicht auf Angebote des Konzerns beschränken, sondern könnte auch Produkte von Dritte anbieten.

„Es gibt einen Prüfungsauftrag für die Ausgliederung“, sagte Vertriebsvorstand Andreas Torner der FTD. „Beschlüsse sind noch nicht gefasst worden“, sagte er. „Wir prüfen die steuerlichen und haftungsrechtlichen Seiten.“ Die Axa arbeitet derzeit mit 2.600 freiberuflichen Vertretern und weitere 700 Verkäufer sind bei Vertretern angestellt. Die Axa-Vertreter sollen laut FTD am Erfolg des neuen Vertriebsunternehmens finanziell beteiligt werden. Möglicherweise werde es eine eigene AG für die Betreuung unabhängiger Versicherungsmakler geben, hieß es weiter.

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