27. Oktober 2005, 00:00
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BVK erwägt Klage gegen Allianz

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), Bonn, plant eine Musterklage gegen den Allianz-Konzern. Grund: Die Allianz will zum Jahresende die Verträge von Vertretern von den operativen Versicherern auf eine separate Vertriebsgesellschaft übertragen. Und dies ohne Zustimmung der Vertreter, wie BVK-Präsident Michael Heinz laut einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) betonte.

Heinz spricht gegen ein Outsourcing dieser Art aus, weil er die Bindung der Vertreter an die Assekuranzen und ihre Rechte gegenüber den Gesellschaften bedroht sieht. Der klassische Ein-Firmen-Vertreter verliere gegenüber anderen Vertriebformen immer weiter an Boden.

BVK suche derzeit nach einem Vertreter aus den eigenen Reihen, der mit Unterstützung des Verbandes eine Musterklage anstrengen wolle. Seinen Angaben zufolge beschäftigen deutsche Assekuranzen rund 80.000 rechtlich selbstständige, hauptberufliche Vertreter. Im BVK sind rund 42.000 Mitglieder organisiert, 80 Prozent davon sind Vertreter, 20 Prozent Makler.

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