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3. August 2005, 00:00
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Existenzgründer setzen auf Vertrieb

Existenzgründungen in Deutschland konzentrieren sich derzeit vor allem auf die Branchen Beratung und Vertrieb. 43 Prozent der Existenzgründungen gehören zu diesen Dienstleistungs-bereichen. Das ergab der von der Finanzberatungsgesell-schaft Plansecur, Kassel veröffentlichte “Existenzgründer-report 2005”, der 152 Existenzgründer beziehungsweise Selbstständige befragt hat.

Demnach verfügen gut zwei Drittel der Existenzgründer über entsprechende Branchenkenntnisse aus ihren vorherigen Tätigkeiten als Angestellte. Für mehr als die Hälfte ist der Wunsch nach Unabhängigkeit die stärkste Motivation für den Schritt in die Selbstständigkeit. Nur 15 Prozent der Befragten gründen ihre eigene Firma wegen der Aussicht auf hohe Verdienstmöglichkeiten.

Die Rahmenbedingungen für Existenzgründer in Deutschland sind nach Meinung von 84 Prozent der Befragten verbesserungswürdig. Unbedingt notwendig ist der Abbau der bürokratischen Hürden: 59 Prozent fordern weniger Verwaltungsaufwand bei der Gründung einer eigenen Firma und 36 Prozent sprechen sich für eine niedrigere steuerliche Belastung aus. Ein Drittel wünscht sich eine bessere Unterstützung für Existenzgründer, zum Beispiel, indem mehr Anlaufstellen zur Beratung eingerichtet werden.

Die finanzielle Förderung der Existenzgründer findet dagegen breite Anerkennung bei den Befragten. Lediglich 18 Prozent wünschen sich eine weitere Aufstockung der staatlichen Finanzspritzen für Existenzgründer.

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