20. April 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

MLP: Erträge 2004 plus 31 Prozent

Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP hat positive Geschäftszahlen für das Jahr 2004 veröffentlicht. Sowohl beim Neugeschäft als auch bei den Erträgen erreichte das Unternehmen neue Rekordmarken. Die Gesamterträge des Konzerns stiegen um 31 Prozent auf 703,3 Millionen Euro (2003: 536,2 Millionen Euro), das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte um 27 Prozent auf 87,7 Millionen Euro (68,9 Millionen Euro) zu. Beim Konzernergebnis weist MLP ein Plus von 31 Prozent auf 51,4 Millionen Euro (39,3 Millionen Euro) aus. Der Hauptversammlung wird deshalb eine Dividende von 22 Cent je Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einer Steigerung um 47 Prozent. Der Ertrag pro Berater stieg um 49 Prozent auf 217.000 Euro (146.000 Euro), der Ertrag pro Geschäftsstelle erhöhte sich um 58 Prozent auf 1,8 Millionen Euro (1,1 Millionen Euro).

Laut Unternehmensangaben haben sich aufgrund der hohen Bedeutung des Themas Altersvorsorge die übrigen Bereiche im abgeschlossenen Geschäftsjahr schwächer entwickelt. Der Jahresbeitrag bei Krankenversicherungen reduzierte sich um zehn Prozent auf 57,5 Millionen Euro (64 Millionen Euro). Das Neugeschäft bei Finanzierungen lag mit 806 Millionen Euro 24 Prozent unter dem Vorjahr (1,06 Milliarden Euro). Die Mittelzuflüsse gingen um fünf Prozent auf 575 Millionen Euro (606 Millionen Euro) zurück. Dagegen stieg das im MLP-Konzern betreute Vermögen um 17 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Euro). MLP hat die Zahl seiner Kunden im Jahr 2004 um 57.000 auf 618.500 gesteigert. Die Zahl der Geschäftsstellen sank von 347 auf 300. Die Zahl der Berater lag mit 2.546 unter dem Vorjahr mit 2.771.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Zweiradunfall – Was kann davor schützen?

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Spritztour am Wochenende: Roller- und Motorradfahren sind in der schönen Jahreszeit beliebt, doch das Unfallrisiko gegenüber Autofahren ist 16 Mal höher. Neben einem Sicherheitscheck des Zweirads sind defensives und vorausschauendes Fahren lebenswichtig, aber vor allem auch eine gute Schutzausrüstung.

mehr ...

Immobilien

Grunderwerbsteuer: Teure Kaufnebenkosten – und was bei der Finanzierung zu beachten ist

Zum 1. Juli steigt die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern von 5 auf 6 Prozent des Kaufpreises. Damit liegt die Grunderwerbsteuer nun in der Hälfte aller Bundesländer bei 6 Prozent oder mehr. Laut Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen, entstehen durch immer höhere Kaufnebenkosten Mehrkosten, die Immobilienkäufer bei der Finanzierung einkalkulieren und in aller Regel durch Eigenkapital abdecken müssten.

mehr ...

Investmentfonds

Warburg Bank übernimmt Asset-Management-Gesellschaft der NORD/LB vollständig

Die Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA hat von der NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale die restlichen Anteile an der Warburg Invest Holding GmbH übernommen und ist damit alleiniger Eigentümer der Warburg Invest AG Hannover, der ehemaligen NORD/LB Asset Management AG. Warburg vereint damit wie geplant die beiden Kapitalverwaltungsgesellschaften Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und Warburg Invest AG in Hannover unter dem Dach der Warburg Invest Holding GmbH.

mehr ...

Berater

Was der ADAC nach dem Test zu E-Rollern sagt

Motorroller mit elektrischem Antrieb könnten vor allem die städtische Mobilität verändern. Das Interesse an den neuen Flitzern unterschiedlichster Ausführung und Leistungsstärke ist in jedem Fall groß: Der Verkauf an Privatkunden legte im vergangenen Jahr europaweit um mehr als 50 Prozent zu. Der ADAC hat sieben Elektroroller der Führerscheinklasse AM (maximale Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, Führerschein ab 16 Jahren) zu Preisen zwischen 2.299 und 6.390 auf Alltagstauglichkeit, Ergonomie, Antrieb und Fahreigenschaften getestet.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Rendite statt Leerstand

Viele Unternehmen halten große Freiflächen oder Nachverdichtungsflächen vor, um auf dem Gelände weiter expandieren zu können. Ob und wann der zusätzliche Raumbedarf eintritt, steht oft in den Sternen. Viele Raumreserven liegen dauerhaft brach. Hinzu kommt: Die fortschreitende Geschäftsentwicklung ändert auch den Raumbedarf. Es werden also Konzepte gebraucht, die solche Zustände vermeiden.

mehr ...