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7. September 2005, 00:00
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Rente ab 67 stößt auf Ablehnung

Große Teile der deutschen Bevölkerung halten eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre für nicht notwendig. Nur 25 Prozent der Deutschen wären bereit, selbst bis 67 zu arbeiten. Dies ist das Resultat einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Heidelberger Finanzdienstleisters MLP unter 1.478 Bundesbürgern.

61 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die Verlängerung der Lebensarbeitszeit zur Sicherung der gesetzlichen Rente notwendig ist. Nur ein Viertel der Befragten sieht die Notwendigkeit für einen solchen Schritt. 14 Prozent antworteten mit “Unentschieden”. Auf die Frage, ob sie persönlich bereit wären, bis 67 zu arbeiten, antwortete nur jeder Vierte der Befragten mit “Ja”. 57 Prozent zeigten dazu keine Bereitschaft, 18 Prozent wollten sich nicht festlegen.

Besonders groß sind die Unterschiede bei einzelnen Berufsgruppen. Während Angestellte und Arbeiter nur zu 19 Prozent einer längeren Arbeitszeit zustimmten, erklärten leitende Angestellte und Beamte zu 39 Prozent, Selbstständige und Freiberufler sogar zu 50 Prozent ihre Bereitschaft dazu.

“Die Ergebnisse der Umfrage zeigen ein enormes Informationsdefizit in weiten Teilen der Bevölkerung. Viele Menschen wissen nicht, dass die Einführung der Rente mit 67 eine unverzichtbare Voraussetzung ist, um das gesetzliche Rentensystem wenigstens als Basisabsicherung für die Zukunft zu sichern”, sagt Gerhard Frieg, Vorstand der MLP AG.

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