Anzeige
Anzeige
12. Juni 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Anspruch auf Meister-Bafög für Fachwirte

Der Berliner Ausbildunganbieter Going Public AG & Co. hat Gerüchte dementiert, es gebe die Förderung des Abschlusses Fachwirt/-in für Finanzberatung (IHK) nach dem so genannten Meister-Bafög-Gesetz nicht mehr. ?Dass der Abschluss Fachwirt für Finanzberatung nach dem AFBG nicht mehr gefördert wird entspricht einfach nicht den Tatsachen? stellt Ronald Perschke, Wirtschaftsjurist und Vorstand der Going Public AG & Co. fest. Richtig sei vielmehr, dass das so genannte Meister-Bafög-Gesetz seit 2002 unverändert gültig ist und somit auch auf den Abschluss Fachwirt/-in für Finanzberatung (IHK) Anwendung findet.

Allerdings stellt auch Going Public seit einigen Monaten fest, dass auch berechtigte Anträge oft kategorisch abgelehnt werden und den Teilnehmern dann meist nur der Rechtsweg bleibt. Hintergrund dieser rigiden und rechtswidrigen Förderpraxis ist nach Einschätzung des Berliner Instituts die bedauerliche Beobachtung, dass wenige unseriöse Anbieter von Weiterbildungen in der Finanzbranche Millionenbeträge der Meister-Bafög-Gelder veruntreut haben. Der Berliner Qualifikationsspezialist bietet seinen Teilnehmern daher ein neues Serviceangebot: Vermittlung eines Rechtsanwaltes und Übernahme eventuell anfallender Widerspruchs- und Klagekosten zur Durchsetzung berechtigter Förderansprüche.

Nach Auffassung von Going Public entsprechen Ablehnungen von Förderanträgen mit der Begründung, dass der Abschluss Fachwirt/-in für Finanzberatung (IHK) an sich nicht förderfähig ist, nicht der tatsächlichen Rechtslage. In diesem Fall – bei Vorliegen der persönlichen Fördervoraussetzungen ? empfehlen die Berliner gegen die Ablehnung Widerspruch einzulegen und, falls notwendig, Klage zu erheben.

?Damit hat ein Teilnehmer nach unserer Rechtsauffassung auch weiterhin die Option auf 30,5 Prozent nicht rückzahlbaren Weiterbildungszuschuss, das macht bei einem unserer Studienteilnehmer bis zu 1.300 Euro aus. Darauf sollte man nicht leichtfertig verzichten?, empfiehlt Perschke. Zur erfolgreichen Durchsetzung der Ansprüche sei eine gute Kenntnis der Rechtslage und der Verwaltungspraxis notwendig, über die Going Public nach eigenen Angaben verfüge, da die Berliner bereits Dutzende derartige Einsprüche ihrer Teilnehmer erfolgreich begleitet haben.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Showdown im Poker um die Rickmers-Reederei

In einem 35 Seiten starken Papier begründet die Rickmers Holding AG, warum die Alternative zum Restrukturierungskonzept nur ein Insolvenzantrag ist und schließt Nachverhandlungen aus. Die Entscheidung fällt in der Gläubigerversammlung am 1. Juni.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...