AWD: Umsatz minus 12 Prozent in 2005

Die AWD Holding AG, Hannover, hat in 2005 einen Konzernumsatz von 632 Millionen Euro erwirtschaftet, zwölf Prozent weniger als in 2004. Wie AWD mitteilte hätten Einmaleffekte, wie die Auswirkungen der temporären Umsatzdelle im dritten Quartal, die beschleunigte Integration des im März erworbenen britischen Finanzdienstleisters Chase de Vere sowie Aufwendungen für den Marktaufbau in Italien das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr 2005 maßgeblich belastet. Das Konzern-EBIT erreichte 47 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um rund 38 Prozent im Vergleich zu 2004.

Im vierten Quartal 2005 auf Basis vorläufiger Zahlen betrug der Umsatz 184 Millionen Euro. Im Vergleich mit dem vierten Quartal des Ausnahmejahres 2004, das durch das Auslaufen des Steuerprivilegs damals zu einem regelrechten Boom beim Absatz von Lebensversicherungen führte, wurden rund 23 Prozent weniger Umsatzerlöse erwirtschaftet.

AWD gewann 220.000 Neukunden in 2005. Die Zahl der Stammkunden erhöhte sich damit im Vorjahresvergleich um 13,8 Prozent auf 1,65 Millionen. Insgesamt wurden 437.000 Kunden beraten. Die vermittelten Kundenvermögen (Assets under Management) legten in 2005 um rund 7,4 Millarden Euro auf 18,2 Milliarden Euro zu.

Die Zahl der Berater blieb mit rund 4.000 in Deutschland konstant. Außerhalb Deutschlands sank sie von 2.000 auf 1.800. In der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) beraten mittlerweile 590 Spezialisten insgesamt 6.000 Unternehmen. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 will AWD im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 29. März 2006 in Hannover präsentieren.

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