23. November 2006, 00:00
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OVB vom Börsengang beflügelt

Die OVB Holding AG, Köln (ISIN DE0006286560), hat für die ersten neun Monate 2006 Gesamtprovisionserträge von 155,4 Millionen Euro erzielt ? ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steig 50,7 Prozent auf 19,1 Millionen Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich auf 14 Prozent gegenüber 11,6 Prozent im Vorjahr. Ohne den im dritten Quartal verbuchten Aufwand für den Börsengang wäre laut Unternehmensangaben ein EBIT von 20,9 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von 15,3 Prozent erreicht worden. Das Konzernergebnis stieg um 40,4 Prozent auf 13,2 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 27 Cents auf 0,99 Euro, ohne die Kosten des Börsengangs ergäbe sich ein Ergebnis von 1,13 Euro je Aktie.

Die Provisisonsergebnisse in den Vertriebregionen: Deutschland 63,1 Millionen Euro (plus 4,3 Prozent), Mittel- und Osteuropa 65,0 Millionen Euro (plus 32,1 Prozent) und in Süd- und Westeuropa 27,2 Millionen Euro (plus 24,2 Prozent). ?Die europäischen Landesgesellschaften tragen damit fast 60 Prozent zu unserem Geschäft bei?, sagt Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG. Er betont, dass auch der deutsche Kernmarkt im dritten Quartal weiter an Fahrt aufgenommen habe: ?Im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten stiegen die Gesamtvertriebsprovisionen um elf Prozent auf 21,3 Millionen Euro. Wir profitieren hier von der hohen Nachfrage nach fondsgebundenen Vorsorgeprodukten und Riester-Verträgen.”

Für das Gesamtjahr 2006 erwartet OVB eine Fortsetzung der insgesamt sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung. Frahnert: ?Der Börsengang im Juli hat uns in die Lage versetzt, unsere Strategie des profitablen Wachstums zu forcieren. Im Zentrum steht eine gesamteuropäische Expansion. Unsere Aktionäre werden durch eine erhöhte Dividende partizipieren.?

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