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25. Januar 2007, 00:00
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1.111 zertifizierte Finanzplaner in Deutschland

Laut FPSB Deutschland e. V., der Berufsverband der Certified Financial Planner (CFP®) und der Certified Foundation and Estate Planner (CFEP®), Frankfurt, sind derzeit genau 1.111 aktive Mitglieder im Verband zusammengeschlossen. Sie halten insgesamt 1.260 Zertifikate, weil sich rund 150 CFP gleichzeitig auf dem Spezialgebiet Vermögensnachfolge-Planung als CFEP haben ausbilden und zertifizieren lassen. Ausschließlich CFEP-zertifiziert sind derzeit 70 Mitglieder des Verbands, der vor zehn Jahren als DEVFP Deutscher Verband Financial Planners e.V. gegründet wurde.

Bewerber müssen weltweit für das CFP-Zertifikat die gleichen strengen Kriterien erfüllen, die in den sogenannten 4-E-Regeln zusammengefasst sind: Education (einjähriges Spezialstudium), Examination (Prüfungen), Experience (berufliche Erfahrung auf dem Gebiet Finanzdienstleistungen, speziell aber Finanzplanung) und Ethics (Befolgung der strengen ethischen Berufsregeln).

In Deutschland müssen sich die Bewerber einer 180-minütigen Zentralprüfung des FPSB stellen, in der alle relevanten Sachgebiete abgeprüft werden, die zur Grundlage fachgerechter Finanz- und Vermögensplanung zählen. Die Fragen stammten aus der Beratungspraxis und werden von Dozenten der beiden Bildungsträger ebs Finanzakademie und der Frankfurt School of Finance & Management (der ehemaligen Bankakademie) vorgegeben. In den vergangenen Prüfungen waren rund 70 Prozent der angemeldeten erfolgreich und bestanden das Examen des FPSB.

Zertifikate werden vom FPSB Deutschland immer nur für die Dauer von zwei Jahren vergeben. In dieser Zeit müssen die CFP bzw. CFEP ein bestimmtes Maß an fachbezogener Fortbildung nachweisen, damit das Zertifikat verlängert wird. So halten sie sich zum Nutzen ihrer Klienten stets auf dem aktuellsten Wissensstand ihres Fachgebiets.

Der FPSB unterhält des Weiteren ein Ehrengericht, das bei Verfehlungen Sanktionen bis zur lebenslangen Lizenzsperre aussprechen kann. Vorsitzende ist die Verbraucher-Rechtsanwältin Katja Fohrer aus der Kanzlei Mattil & Kollegen, München, die seit mehr als zehn Jahren auf Kapitalanlagerecht spezialisiert ist.

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