Anzeige
8. Mai 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Anleger bei Provisionen ahnungslos

Lediglich fünf Prozent der Bevölkerung sind über die Provisionen informiert, die Banken und Finanzdienstleister für ihre Vermögensberatung erhalten. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des VZ Vermögenszentrums, München, bei der 1.053 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet befragt wurden. Eine Mehrheit von 58 Prozent erwartet, dass ihnen Gebühren und Provisionen offengelegt werden. Gleichzeitig befürchten nur 37 Prozent bei kostenloser Vermögensberatung vor allem Produkte mit höheren Vergütungen empfohlen zu bekommen. 57 Prozent der Befragten ist gänzlich unbekannt, dass die Geldinstitute an Provisionen verdienen.

Vermögende Anleger sind kritischer. Selbständige stehen der Umfrage zufolge zu 49 Prozent einer kostenlosen Anlageberatung ablehnend gegenüber. Das Gleiche gilt für 51 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium. Personen mit einem Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro legen mit einem Wert von 64 Prozent besonderes Augenmerk auf transparente Gebühren.

Darüber hinaus hat VZ einen Trend zur Honorarberatung festgestellt. Bislang nutzten nur 3,9 Prozent der Befragten diese Form der Beratung. Zukünftig könne sich jeder Zehnte eine Beratung gegen Entgelt vorstellen.

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...