Abgeltungssteuer: Anleger kaum abschlussbereit

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger (39 Prozent) weiß noch nicht, welche Anlageform es für einen Vertragsabschluss noch vor Einführung der Abgeltungssteuer wählt.
Immerhin insgesamt fast eben so viele (38 Prozent)denken zurzeit zumindest gelegentlich darüber nach, neue Geldanlagen abzuschließen oder bereits bestehende Anlagen aufzustocken beziehungsweise umzuschichten. Dies gilt insbesondere für die Gruppe der 26- bis 40-Jährigen (46 Prozent.

Dies zeigt die aktuelle Monitoring-Studie „Absatzpotenzial Abgeltungssteuer 2009“ des Kölner Marktforschungs- und Beratungsunternehmens psychonomics AG. Insgesamt wurden 1.500 Bundesbürger von Ende März bis Anfang April dieses Jahres zum Thema Abgeltungssteuer und zu ihrem Anlageverhalten befragt.

Allerdings sind die Absichten der Deutschen zum Investment noch recht diffus: Lediglich 23 Prozent haben bereits konkrete Vorstellungen darüber, welche Produkte für sie in Frage kommen, und nur sieben Prozent planen einen Abschluss innerhalb der nächsten drei Monate.

Bevorzugte Anlageprodukte der Bundesbürger sind vor allem Aktienfonds (14 Prozent), Sparanlagen (zwölf Prozent) und Festgelder (zehn Prozent). Weniger beliebt sind Aktien (acht Prozent), Bausparverträge (vier Prozent) und die Kapitallebensversicherung (drei Prozent).

„Der Markt wird definitiv noch stärker in Bewegung geraten. Erfolg werden diejenigen Finanzdienstleister haben, die zielgruppenorientiert beraten und individuelle Lösungen für unterschiedliche Kundengruppen anbieten“, sagt Dr. Karsten Schulte, Finanzmarktforscher und Projektleiter der aktuellen psychonomics-Studie. (aks)

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