Aktienstimmung in Deutschland gedämpft

Geht es nach den deutschen Anlegern, so ist die Talsohle an den Aktienmärkten noch nicht erreicht ? 40 Prozent der Bundesbürger sehen aktuell keinen Grund, an den Börsen zu investieren. Zu diesem Schluss kommt das Aktienbarometer der seit Kurzem zum Vermögensverwalter Allianz Global Investors gehörenden Fondsgesellschaft Cominvest.

Der Index fiel im dritten Quartal um zwölf Zähler auf 84 Punkte (Basis: 100 Punkte/April 2008), er gibt anhand einer Befragung von 1.000 Personen im Vierteljahrestakt Aufschluss über die Bereitschaft der Bundesbürger, in Aktien anzulegen.

Dr. Sebastian Klein, Sprecher der Cominvest-Geschäftsführung kommentiert: ?Das Ergebnis ist ehrlich und spiegelt die Verunsicherung der Mehrheit der Bundesbürger. Die Menschen fühlen sich gefangen zwischen einem ausgeprägten Sicherheitsdenken einerseits und der Notwendigkeit der Neustrukturierung ihrer Geldanlagen im Vorfeld der Abgeltungssteuer andererseits.“

Der starke Rückgang des Aktienbarometers geht einher mit einem ausgeprägten Misstrauen gegenüber den aktuellen Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten. So ist es nicht verwunderlich, dass bei der Frage nach der aktuell bevorzugten Anlageform drei von vier Bundesbürgern aktuell Bank- oder Spareinlagen favorisieren. (hb)

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