Anzeige
Anzeige
12. Februar 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Banken setzen stärker auf Vertriebsschulungen

Drei von vier deutschen Banken investieren jährlich mehr als 500 Euro pro Vertriebsmitarbeiter in Fortbildungsmaßnahmen.
Einem Drittel der Kreditinstitute ist ein aktuelles Vertriebswissen sogar mehr als 1.000 Euro pro Mitarbeiter und Jahr wert. Die hohen Aufwendungen folgen einer Ausgabenpolitik, die insgesamt erhebliche Mittel für den Vertrieb bereitstellt. Bis 2010 fließt jeder vierte Euro in den Bankvertrieb. Kreditinstitute, die solche Ausgaben scheuen, riskieren einen Rückstand auf die Konkurrenz.

Dies ergab die Potenzialanalyse ?Qualifikation im Bankvertrieb? der Hamburger Unternehmensberatung Steria Mummert. Insgesamt 81 Führungskräfte aus der Kreditwirtschaft wurden via Internet befragt.

Meist bestehen die Fortbildungsprogramme aus mehreren, sich ergänzenden Komponenten. Am weitesten verbreitet sind interne Schulungen. 86 Prozent der Kreditinstitute führen hauseigene Maßnahmen durch. Seminare von externen Anbietern sind bei 79 Prozent der Banken im Angebot, um die Vertriebsmitarbeiter zu trainieren. Die Möglichkeiten der digitalen Informationstechnik werden dagegen noch nicht in gleichem Ausmaß genutzt: 58 Prozent der Banken bieten derzeit ergänzende E-Learning-Kurse an. Insgesamt hat sich das aktive Fortbildungsmanagement aber branchenweit fest etabliert. Nur fünf Prozent der Banken verzichten vollständig auf Fortbildungsangebote und setzen allein auf die Eigeninitiative ihrer Mitarbeiter.

Bei den Qualifizierungsmaßnahmen kommt es den Banken vor allem darauf an, ihre Mitarbeiter in den so genannten weichen Faktoren zu schulen. 45 Prozent investieren beispielsweise in verkaufspsychologische Trainings, knapp jedes fünfte befragte Institut setzt auf Qualifizierungsmaßnahmen, um seinen Mitarbeitern noch detailliertere Informationen über den Kunden zu liefern.

Die strategische Bedeutung des Vertriebs zeigt sich darin, dass vier von fünf Kreditinstituten eigene Qualifizierungsbeauftragte oder -gremien eingeführt haben. Diese planen und organisieren die Bildungsangebote und stellen die Kontinuität sicher: 61 Prozent der Banken bieten ihre Weiterbildungsprogramme mehrmals im Jahr an. Weitere 26 Prozent geben ihren Mitarbeitern einmal im Jahr die Möglichkeit, aktuelles Wissen zu erwerben und sich so für den Wettbewerb zu rüsten. (aks)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

“Erfreulich hohes Niveau”: Softfair prüft BU-Tarife

Die Qualität der Berufsunfähigkeitsversicherungen ist weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige BU-Leistungsrating von Softfair. Die Analysten haben nach eigenen Angaben 167 Tarife von 38 Anbietern auf den Prüfstand gestellt, gefiltert nach Berufsstatus.

mehr ...

Immobilien

Immobilien-Crowdinvesting: Vorerst keine Einschränkungen

Die Abgeordneten des Bundestags diskutierten vergangene Woche die Evaluation des Kleinanlegerschutzgesetzes und haben vorerst keine Einschränkungen vorgesehen. Somit können Crowdinvesting-Angebote für Immobilien weiter in der bestehenden Form durchgeführt werden.

mehr ...

Investmentfonds

Folgen der Normalisierungs-Strategie der Fed

Die amerikanische Notenbank Fed ist aktuell dabei, ihre Strategie für eine “Normalisierung” ihrer Bilanz zu überdenken. Entzieht das dem US-Anleihenmarkt und dem Markt für globale risikobehaftete Aktiva das Fundament, fragt sich Gavyn Davies von Fulcrum AM.

mehr ...

Berater

Ertrags-Nießbrauch: Firmenanteile schenken, Gewinne behalten

Das Maklerunternehmen soll nach und nach an die nächste Generation übertragen werden, aber die generierten Gewinne sollen den Beschenkten noch nicht zufliessen? Die Lösung: Schenker können sich an den verschenkten Unternehmensanteilen einen Nießbrauch einräumen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A+“ für Ökorenta Erneuerbare Energien IX

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Sachwertfonds „Erneuerbare Energien IX“ der Ökorenta aus Aurich mit insgesamt 82 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

mehr ...

Recht

BU-Streitfälle vor Gericht: Wie stehen Ihre Chancen?

Wird ein Versicherungsnehmer berufsunfähig und verweigert sein Versicherer die Zahlung einer BU-Rente, landen diese Streitfälle nicht selten vor Gericht. In seiner aktuellen Ausgabe hat das Verbrauchermagazin Finanztest 143 BU-Urteile ausgewertet – worüber wurde am meisten gestritten?

mehr ...