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26. August 2008, 00:00
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Deutschland Vize-Weltmeister im Sparen

Die Deutschen sparten im vergangenen Jahr durchschnittlich rund elf Prozent ihres verfügbaren Einkommens, meldet der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mit Sitz in Berlin.

Weltweit legen nur die Franzosen mit einer Sparquote von 13,1 Prozent mehr Geld auf die hohe Kante. Ein wichtiges Sparmotiv für die Deutschen ist die private Altersvorsorge, so der BdB. Wenig sparfreudig sind den Daten zufolge Japaner und Briten mit Quoten von 3,2 beziehungsweise 3,3 Prozent. In den USA legen die Bürger im Schnitt sogar lediglich 0,7 Prozent ihrer verfügbaren Einkommen zurück und sind damit global das Schlusslicht.

Die Sparquote ermittelt sich als Verhältnis von Ersparnissen und verfügbaren Einkommen und ist damit abhängig von Einkommensentwicklung und Zukunftserwartungen. Der volkswirtschaftliche Nutzen einer hohen Ersparnis ist sehr umstritten, da sie den Konsum belastet und damit die Konjunktur bremst. Für das laufende Jahr erwartet der BdB mit 10,4 Prozent eine etwas geringere Sparquote in Deutschland. (hb)

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