AWD: 21 Prozent Absatzeinbruch im ersten Quartal

Die Umsatzerlöse des Finanzdienstleisters AWD sind im ersten Quartal 2009 deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahresquartal. Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Erlös von 133,4 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 21,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2008 (169,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) liegt mit einem Minus von sechs Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 19,2 Millionen Euro.

Das Unternehmen bezeichnete vor allem die Geschäftsentwicklung in Österreich und Großbritannien als enttäuschend. Dagegen habe sich der Neukundenabschluss in der Region Deutschland als stabil erwiesen, während die Schweiz einen leichten Zuwachs verbuchen konnte.

Steigern konnte das Unternehmen die Anzahl der beratenen Kunden. Von 140.400 Kunden wurden 40.400 in den ersten drei Monaten des Jahres erstmals beraten. Zudem wuchs die Zahl der Berater um 305 auf insgesamt 9.851 (plus 3,2 Prozent).

Der Finanzdienstleistungskonzern hat sich entschieden, alle Kostenblöcke zu überprüfen und verordnete sich selbst ein Kostensenkungsprogramm. Auf dem Prüfstand steht vor allem das Sponsoring. Es werden unter anderem die Engagements von AWD als Namenssponsor der Mehrzweckhalle AWD-Dome in Bremen sowie das Sponsoring des Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt beendet.

Der Vorstandsvorsitzende der AWD-Gruppe Manfred Behrens bekräftigte unterdessen die mittelfristigen Ziele: „In 2012 strebt die AWD-Gruppe rund eine Milliarde Umsatzerlöse und einen operativen Ertrag (Ebit) in Höhe von 130 Millionen Euro an“. (ks)

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