Vertriebsgipfel 2009: Agieren statt reagieren

Honorar oder Provision? Eine Frage, die auf dem diesjährigen Vertriebsgipfel am Spitzingsee bei München intensiv diskutiert, aber dennoch nicht beantwortet werden konnte. Zu dem vom Wmd-Verlag, Bad Wiessee, zum dritten Mal veranstalteten Event kamen etwa 45 Vorstände, Makler und Vermittler aus der Finanzdienstleistungsbranche, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen.

Eröffnet wurde der Vertriebsgipfel durch Friedrich A. Wanschka, geschäftsführender Gesellschafter des Wmd-Verlags. Es gebe derzeit keinen Grund zu Feiern, das erste Quartal von 2009 sei bei den Maklern von Zurückhaltung geprägt gewesen.

Auf der Tagesordnung standen Themen, die derzeit die Branche dominieren, wie die Zukunft der Honorarberatung, Produkttrends, die Frage der Qualität in der Beratung sowie die Regulierungsbestrebungen seitens Berlin und Brüssel. Zahlreiche Referenten gaben Impulse, die in lebhaften Diskussionen mündeten. Allgemeiner Konsens war, dass man in einem Boot sitze und die Herausforderungen gemeinsam angehen sollte.

Bei den Themen Provisionstransparenz und Regulierung ist die Branche selbst schuld, dass es soweit gekommen ist, so der Tenor. Der Vertrieb reagiere nur und agiere nicht. Die Aufgabe sei es nun, sich mit der eigenen Leistung auseinanderzusetzen und sich der Kernfrage nach dem Einklang von Preis und Qualität in der Beratung anzunehmen. Die Voraussetzungen dafür sind im Zuge der Regulierung gegeben. (ks)

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