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30. November 2010, 10:45
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Drittes Quartal: Aragon profitiert von Zukäufen

Der Finanzkonzern Aragon, zu dem der Maklerpool Jung, DMS & Cie (JDC) und der Spezialvertrieb für geschlossene Fonds Bit Treuhand gehören, blickt auf sein umsatzstärkstes Quartal in der Unternehmensgeschichte zurück. Die Wiesbadener kündigen an, vor allem im Bereich der Vertriebe weiter wachsen zu wollen.

Wachstum-zulegen-increase-steigern-127x150 in Drittes Quartal: Aragon profitiert von ZukäufenIm dritten Quartal hat das Unternehmen Umsatzerlöse von 26 Millionen Euro erwirtschaftet – ein Plus von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (Ebit) steigt auf 0,6 Millionen Euro, nachdem im dritten Quartal 2009 noch ein Verlust von 0,2 Millionen Euro verbucht wurde.

Den größten Anteil am Umsatz im dritten Quartal hat dabei das Geschäftsfeld Broker Pools, zu dem unter anderem JDC gehört. Der Umsatz kletterte von 14,9 Millionen Euro (drittes Quartal 2009) auf 16,8 Millionen Euro.

Die Sparte Financial Consulting, zu der unter anderem der Versicherungsvertrieb Inpunkto und der in diesem Jahr neu erworbene Vertrieb Finum Finanzhaus gehören, verbuchte einen Umsatz von 9,1 Millionen Euro und verdreifachte die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2,4 Millionen Euro).

Den Geschäftsbereich Institutional Sales, unter dem die Fundmatrix, ein Vertrieb für institutionelle Anleger, konsolidiert wird, weist Aragon aufgrund der abnehmenden relativen Größe nicht mehr aus. Der Bereich werde deshalb in der Sparte Holding geführt. Der Bereich Holding, zu dem die Beteiligung an der BIW Bank gehört, konnte seine positive Entwicklung im dritten Quartal weiter fortsetzen. Die Anzahl der geführten Konten nahm im dritten Quartal von 124.000 auf 130.000 zu.

Konzern erwartet Wachtumsschub in 2011

Auf Neunmonatssicht kletterten die Umsatzerlöse im gesamten Konzern um 61 Prozent auf 74,1 Millionen Euro. Das Ebit steigt auf 0,9 Millionen Euro, nachdem es im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2009 noch minus 1,4 Millionen Euro betrug. Das Ergebnis werde dabei durch Einmalaufwendungen für den Erwerb und Neustart des Vertriebs Finum Finanzhaus in Höhe von 0,2 Millionen Euro im dritten Quartal belastet.

In der Geschäftssparte Broker Pools kletterten die Umsatzerlöse im Neunmonats-Vergleich um 33 Prozent auf 51,2 Millionen Euro, im Bereich Financial Consulting auf 22,8 Millionen Euro (neun Monate 2009: 6,8 Millionen Euro).

Die Integration neuer Vertriebsgesellschaften hat einen 55-prozentigen Anteil am Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten, die existierenden Konzerngesellschaften einen Anteil von 45 Prozent.

Aragon erwartet für das kommende Jahr einen weiteren Wachstumsschub – vor allem von ihrem Neuerwerb Finum Finanzhaus, deren Integration in den Konzern abgeschlossen ist. Das Unternehmen kündigt zudem an, vor allem in der Sparte Financial Consulting wachsen zu wollen. Man sehe hier eine zunehmende Relevanz im Markt. „Wir sind deshalb noch zuversichtlicher als zuvor, im Jahr 2014 – also zehn Jahre nach Gründung der Aragon – über 200 Millionen Euro Umsatzerlöse und eine zweistellige Ebit-Marge zu erreichen“, sagt Aragon-Vorstand Wulf Schütz. (ks)

Foto: Shutterstock

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