27. Oktober 2011, 08:55
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Unabhängige Vermögensverwalter: Hohe Kundenzufriedenheit

Die überwiegende Mehrheit der Anleger ist mit der Beratung durch ihren Vermögensverwalter zufrieden, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der DAB Bank. Dabei ist die Performance des Portfolios nicht das wichtigste Kriterium.

Beratung-Kunden-127x150 in Unabhängige Vermögensverwalter: Hohe KundenzufriedenheitInsgesamt 71 Prozent der Befragten sehen einen sehr großen beziehungsweise großen Vorteil darin, mit einem unabhängigen Vermögensverwalter zusammenzuarbeiten anstatt mit einem klassischen Bankberater. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Con M im Auftrag der DAB Bank unter rund 1.000 Kunden von 25 Vermögensverwaltungen. Nur vier Prozent geben an, dass sie hieraus keinen Vorteil hätten.

Ganze 94 Prozent der Kunden waren mit ihrem letzten Beratungsgespräch zufrieden, sehr zufrieden oder vollkommen zufrieden. „Alle Zufriedenheitswerte liegen deutlich über denen, die von den etablierten Banken erzielt werden“, kommentiert Dr. Josef Zellner, Bereichsleiter B2B bei der DAB Bank. So würden auch 72 Prozent der Befragten ihren Vermögensverwalter bestimmt oder wahrscheinlich weiterempfehlen, 78 Prozent würden ihn bestimmt oder wahrscheinlich wieder wählen.

Die DAB Bank fragte zudem, was die Kunden von Vermögensverwaltern erwarten. Besonders wichtig ist ihnen demnach ein fester Ansprechpartner, der fachlich kompetent ist. Ausschlaggebend für die Entscheidung für einen Vermögensverwalter seien zudem eine unabhängige Wertpapierberatung und eine individuelle, persönliche Betreuung.

Überraschend wenig Wert legten die Kunden der Vermögensverwalter dagegen nach Aussage der DAB Bank auf eine besonders gute Performance ihres Portfolios. Die Wertentwicklung des Depots finde sich in der Rangfolge der wichtigsten Leistungskritierien nur im unteren Drittel. „Kunden von Vermögensverwaltern sind vor allem am Kapitalerhalt interessiert und nicht so sehr an einer überdurchschnittlichen Performance“, so Zellner. „Ins Gewicht fällt dieses Kriterium nur, wenn sich das Depot deutlich schlechter als der Markt entwickelt.“ (bk)

Foto: Shutterstock

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