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13. Juli 2012, 15:45
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Bonnfinanz: Mehr Provisionen, weniger Berater

Der Finanzvertrieb Bonnfinanz, eine 100-prozentige Tochter der Zurich Financial Services Group, hat im Geschäftsjahr 2011 die Provisionserlöse und Betriebsergebnis steigern können. Die Anzahl Vertriebspartner ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Andreas Blau, BonnfinanzIm Berichtszeitraum erwirtschafteten die Bonner eigenen Angaben zufolge ein um 11,2 Prozent auf 4,3 Millionen Euro (2010: 3,9 Millionen Euro) gestiegenes Betriebsergebnis. Die Provisionserlöse haben sich demnach im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 72,6 Millionen Euro erhöht.

„Neben dem starken Betriebsergebnis sind auch die Provisionserlöse 2011 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Nach vier Jahren haben wir wieder ein Wachstum des Gesamtumsatzes erreicht – ein Ergebnis auf das wir besonders stolz sind“, so Andreas Blau, Vertriebsvorstand der Bonnfinanz.

Zurückzuführen sei dies laut Blau insbesondere auf eine Produktivitätssteigerung der vorhandenen Vertriebspartner-Organisation im letzten Quartal. Basierend auf der positiven Umsatzentwicklung seien die Provisionsaufwendungen auf 51,5 Millionen Euro (2010: 49,3 Millionen Euro) gestiegen. Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwand konnte demnach auf 18,9 Millionen Euro (Vorjahr: 20,3 Millionen Euro) reduziert werden.

„Wir haben in einem von der Euro- und Schuldenkrise geschüttelten Markt unser Geschäft in der Lebens- und Sachversicherungssparte weiterhin steigern können“, erklärt Andreas Blau. So habe der Allfinanzvertrieb auch 2011 den Schwerpunkt auf sicherheitsorientierte Produkte in der Lebensversicherung gesetzt, seinen Kurs der ganzheitlichen Beratung weitergeführt und sich dabei auf existenzsichernde Themen wie Altersversorgung und Berufsunfähigkeit konzentriert.

Seite zwei: Gewinnung neuer Vertriebspartner als Kernherausforderung

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1 Kommentar

  1. Ich denke es werde jedes Jahr nur noch weniger Berater und nicht mehr. Aber diese Tendenz ist ja überall zu sehen. Es sind eben nicht so viele wirklich geeignet.

    Kommentar von Jan Lanc — 17. Juli 2012 @ 18:21

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