24. April 2012, 11:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ergo steht vor Vertriebsumbau

Die Ergo Versicherungsgruppe aus Düsseldorf plant Medienberichten zufolge, ihre Konzern-Vertriebseinheiten auf zwei oder gar eine zu reduzieren. Dies habe auch einen Abbau von Arbeitsplätzen zufolge. Konkrete Ergebnisse sollen Mitte Mai vorgestellt werden.

Ergo-Hauptsitz in Düsseldorf

Ergo-Hauptsitz in Düsseldorf

Einem Bericht des „Manager Magazins“ zufolge kündigte der Ergo-Vorstand die Sicherungsvereinbarungen zum Jahresende. Dadurch drohe den Beschäftigten ein Stellenabbau. Das Magazin zitierte einen Konzerninsider, wonach die Sanierungsrunde die Dimension von 2008 erreichen werde. Das Einsparvolumen betrug damals rund 180 Millionen Euro und kostete 1800 Arbeitsplätze. Eine Ergo-Sprecherin dementierte allerdings die genannte Größenordnung gegenüber der „Financial Times Deutschland“: Ähnliche Größen ständen heute nicht zur Debatte.

Über die Details des Programms werde derzeit noch diskutiert, konkrete Zahlen sollen Mitte Mai präsentiert werden, berichtet das „Manager Magazin“ weiter. Anschließend – spätestens im Sommer – soll dann mit den Betriebsräten über Standortschließungen und Jobabbau verhandelt werden.

Länger bekannt ist, dass die von Vertriebsvorstand Rolf Wiswesser eingesetzten Projektgruppen, die bestehenden Vertriebseinheiten auf den Prüftstand gestellt haben. Darunter fällt vor allem der krisengeschüttelte Strukturvertrieb Ergo Pro, ehemals HMI. Weitere Vertriebseinheiten bilden die einst unter den Namen Hamburg-Mannheimer und Victoria agierenden Vertreterorganisationen, die heute als Ergo auftreten, aber bislang noch organisatorisch eigenständig sind sowie der Ergo-Krankenversicherer DKV und die Rechtsschutz-Tochter DAS. (lk)

Foto: Ergo

1 Kommentar

  1. Ich bin eh überrascht das es die noch gibt. Bei den Skandalen und vor allem den Preisen und der Art und Weise wie gearbeitet wird.

    Kommentar von Jan Lanc — 27. April 2012 @ 13:14

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Aktienmärkte: Hohe Volatilität dank überzogener Bewertungen

Das derzeit zu beobachtende Hin und Her an den Aktienmärkten führt Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, auf zwei Faktoren zurück: das Ende des ersten Halbjahres und die hohen Bewertungen.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...