18. Mai 2012, 12:30
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Finanzberatung: Frauen wollen ihren Anteil

Trotz der Ungleichheit lehnen die meisten Finanzexpertinnen eine gesetzlich verpflichtende Frauenquote für die Finanzbranche ab. Beraterin Helma Sick, Inhaberin der Beratungsfirma Frau & Geld, spricht sich allerdings für eine vom Gesetzgeber bestimmte Quote aus. Die Selbstverpflichtungen hätten schließlich bisher in keiner Branche etwas bewirkt. Constanze Hintze kann sich nicht vorstellen, dass strarre Regelungen tatsächlich zu einem Umdenken führen.

Sie begrüßt allerdings die gesellschaftliche und politische Thematisierung: „Sie macht deutlich, dass Frauen ihren Anteil an der Macht haben und sich diesen auch nehmen wollen.“ Die von Cash. hierzu befragten Finanzvertriebe lehnen eine gesetzliche Frauenquote ab. Alle betonen jedoch, dass Erfolg im Vertrieb nicht vom Geschlecht abhängig sei, sondern von eigener Leistung und Motivation. Trotzdem haben einige der Unternehmen spezielle Programme entwickelt um den Frauenanteil in der Beraterschaft zu erhöhen.

Beraterinnen sind gegen Frauenquote

Seit Beginn des Jahres wirbt beispielsweise die BHW Immobilien GmbH (BHW I), eine Tochter der Postbank Finanzberatung, mit einer Rekrutierungskampagne speziell um Frauen. Neben Flyern und Plakaten ist eine eigene Kampagnen-Website geschaltet, auf der sich Interessentinnen über den Beruf der Immobilienmaklerin informieren können. Auch AWD bemüht sich massiv um Rekrutierung und Förderung weiblicher Berater.

So wurden die Bedürfnisse von Frauen im Berufsleben über eine vom Hannoveraner Finanzdienstleister beauftragte Forsa-Umfrage untersucht. In einem zweiten Schritt soll in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft der Status quo zu den Rahmenbedingungen von „Frauen im Vertrieb“ ermittelt werden. Zu diesem Thema findet in diesem Frühjahr ein Workshop zusammen mit dem Berufsbildungswerk statt.

Seite fünf: Wie kann der Frauenanteil im Vertrieb erhöht werden?

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