Anzeige
6. Juni 2013, 13:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

34f Gewo: Bestandsübertragung statt Erlaubnis

Am 30. Juni endet die Umtauschfrist für bisherige 34c-Vermittler, die künftig Finanzanlagen gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung (Gewo) vermitteln wollen. Mit dem Konzept “Inaktiver Bestandsinhaber” richtet sich der Maklerpool Netfonds an diejenigen Vermittler, die keine Gewerbeerlaubnis beantragen wollen.

34f Gewo: Bestandsübertragung statt ErlaubnisFür die Vermittler, die sich aus Kosten- oder Zeitgründen gegen den Paragraf 34f GewO entschlossen haben, will der Hamburger Maklerpool die Möglichkeit bieten über eine Ergänzungsvereinbarung weiterhin einen Großteil der Provisionen zu erhalten.

Bis zum 30. Juni können diese demnach ihre Bestände zu Netfonds übertragen, um sich so weiterhin ihre Provisionen zu sichern.

Ein wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist laut Netfonds ein Beratungs- und Vermittlungsverbot für die Makler. Dies entspricht den Regelungen im Paragraf 34f GewO, nachdem Vermittler ohne Erlaubnis nicht mehr beraten oder vermitteln dürfen.

Provisionen sichern durch Bestandsübertragung

“Wir wollen allen Vermittlern auch weiterhin die Möglichkeit bieten, an den Provisionen für die bereits erbrachten Vermittlungs-/Beratungsleistungen zu profitieren”, erläutert der Netfonds-Vorstand Martin Steinmeyer.

Zusätzlich zu dem “Rundum-Sorglos Paket” für Inhaber des Paragrafen 34f GewO will Netfonds demnach auch für Vermittler ohne Gewerbeerlaubnis mit dem “Inaktiven Bestandsinhaber” eine Lösung bieten. Umfrageergebnisse unter den Vermittlern des Maklerpools hatten ergeben, dass etwa 70 Prozent planen, den Paragraf 34f GewO zu beantragen. (jb)

 

Foto: Shutterstock 

Anzeige

1 Kommentar

  1. Das ist doch mal eine anständige Regelung für Finanzberater. Da sollten sich manche Maklerfonds mal ein Beispiel dran nehmen.

    Kommentar von Karl Heinz — 8. Juni 2013 @ 14:11

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

“BU-Beratung durch Makler als bester Weg zur passenden Lösung”

“Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein hoch erklärungsbedürftiges Produkt”, sagt Michael Stille, Vorstandsvorsitzender der Dialog Lebensversicherung. Im Interview mit Cash. sprach er über die Bezahlbarkeit von BU-Policen und “best advice” vom Versicherungsmakler.

mehr ...

Immobilien

Die teuersten Hansestädte

Hamburg ist die teuerste der Hansestädte, sowohl für Mieter, als auch für Käufer. Ein Quadratmeter kostet mehr als doppelt so viel wie in Stralsund. Immowelt hat untersucht, welches die teuersten und günstigsten Städte der Hanse sind.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzkrise ist in der dritten Runde

Nach Meinung von Volkswirt Prof. Dr. Thomas Mayer befindet sich die Finanzkrise in der dritten Phase, mit politischen Trends, die aber auch Auswirkungen auf den Finanzsektor haben.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...