Anzeige
Anzeige
20. März 2013, 09:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Warum Glucose über Ihren Interneterfolg entscheidet

Der Mensch ist denkfaul – nicht weil er zum Müßiggang neigt, sondern weil es für sein Gehirn überlebenswichtig ist, unnötige Denkarbeit zu vermeiden, um Energie zu sparen. Was dies mit Ihrem Interneterfolg zu tun hat? Mehr als Sie glauben.

Die Pradetto-Kolumne

Glucose

Oliver Pradetto, blau direkt: “Lassen Sie Ihren Online-Besucher nicht denken!”

Der Mensch wandelt nun seit etwa zehn Millionen Jahren in seiner derzeitigen Form über den Planeten. Verglichen dazu sind rund 30 Jahre Internet nicht mehr als ein Wimpernschlag. Kein Wunder also, dass wir uns hartnäckig an die Lernerfahrungen halten, die uns auf dem Planeten zum Erfolgsmodell gemacht haben. Wenn Sie im Internet Erfolg haben wollen, müssen Sie den wesentlichsten Zusammenhang kennen.

Glucose für das Gehirn

Das wichtigste Erfolgsmodell ist unser vergleichsweise großes Gehirn. Neben allen Vorteilen hat dieses Feature bedauerlicherweise einen enormen Nachteil: Das Gehirn ist zum größten Energieverbraucher in unserem Körper aufgestiegen. Was relativ dramatisch ist: Wenn ihm die Energie ausgeht, funktioniert auch der Rest nicht mehr. Das Gehirn benötigt ständig Glucose um zu funktionieren und uns am Leben zu halten.

Wenn es also in den letzten zehn Millionen Jahren eine sehr nachhaltige Erfahrung gegeben hat, dann die dass wir sterben, wenn uns die Glucose im Hirn ausgeht.

Kein Wunder, dass wir alles vermeiden, was unnötig Glucose verbraucht. Und was verbraucht Glucose im Gehirn? Denken!

Je länger wir denken, aber auch je angestrengter wir denken, desto mehr von dem Kohlehydrat wird verbrannt. Aberwitzigerweise bedeutet dies, dass unser Gehirn dazu neigt seine überlebenswichtigen Ressourcen aufzubrauchen, wenn wir es benutzen. In der Folge benutzen wir es so wenig wie möglich. Menschen sind denkfaul.

Glucose sparen heißt: Wenig nachdenken

Der Drang Glucose zu sparen ist somit fundamental, also versuchen wir unsere Probleme schnell und möglichst denkarm zu lösen. Damit uns dies gut gelingt, hat das Gehirn vor allem eines gelernt: Schätzen.

Schätzen ist schnell. Beim Durchzappen am Fernseher benötigen wir weniger als eine Sekunde um abzuschätzen, ob wir einen Film, eine Doku, eine Sitcom oder etwas anderes erwischt haben. Genauso gut und schnell schätzen wir ab, was wir für eine Webseite vor uns haben: Weniger als drei Sekunden benötigen wir, um abzuschätzen, ob wir auf einer Webpräsenz das Gesuchte finden oder nicht.

Nehmen wir an Sie möchten wissen, was Sie eine Autoversicherung kostet. Sie schauen auf der Webseite eines Versicherungsmaklers nach. In nur drei Sekunden werden Sie entscheiden können, ob Sie den gewünschten Preis sicher oder nur vielleicht erhalten werden.

Sind Sie sicher, weil Ihnen dies durch die Gestaltung bereits auf der Eingangsseite signalisiert wird, lohnt es sich auf der Webseite zu verbleiben, in die entsprechenden Eingabemasken zu springen und das Angebot des Maklers zu prüfen.

Webauftritt: Zentrale Info auf den ersten Blick

Erhalten Sie Ihren Preis nur “vielleicht”, müssen Sie überlegen in welche Menüpunkte Sie springen, müssen Texte lesen und übermäßig viel Glucose in Ihrem Gehirn verbrennen ohne sicher sein zu können, das Gewünschte überhaupt zu erhalten. Doch weil Glucose ein so wertvoller Treibstoff ist, ist es schneller und sparsamer mit einem Klick zurück zu Google zu gehen und den nächsten Anbieter zu scannen.

Für Ihren Onlineerfolg bedeutet dies: Lassen Sie Ihren Online-Besucher nicht denken. Gestalten Sie Ihre Webseite so, dass Ihr Kunde schnellstmöglich erhält, was er sucht und dies in Sekunden erfolgreich einschätzen kann. Lassen Sie Ihren Kunden nicht sinnlos Glucose verschwenden!

Autor Oliver Pradetto ist Kommanditist und Mitbegründer des Maklerpools Blau direkt.

Foto: Anne-Lena Cordts

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Showdown im Poker um die Rickmers-Reederei

In einem 35 Seiten starken Papier begründet die Rickmers Holding AG, warum die Alternative zum Restrukturierungskonzept nur ein Insolvenzantrag ist und schließt Nachverhandlungen aus. Die Entscheidung fällt in der Gläubigerversammlung am 1. Juni.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...