Vermittlerstudie: Fast ein Drittel will Honorarberatung ausbauen

Rund 30 Prozent der Vermittler planen künftig verstärkt Honorarberatung anzubieten, so das aktuelle Vermittlerbarometer des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. (AfW). Die Online-Umfrage wurde bereits zum fünften Mal erhoben.

An der aktuellen Erhebung beteiligten sich 600 Vermittler. Insbesondere zum Thema Honorarberatung offenbaren die Ergebnisse des Vermittlerbarometers geteilte Meinungen innerhalb der Beraterschaft.

Lediglich zwei Prozent der Befragten geben an, in Zukunft die Honorarberatung als ausschließliche Vergütungsform wählen zu wollen. Rund ein Fünftel (19,5 Prozent) der befragten Vermittler plant keinerlei Veränderung ihres Angebots: Sie wollen die Honorarberatung künftig auf dem heutigen Niveau weiter anbieten. Immerhin 29,6 Prozent geben an, die honorarvergütete Beratung ausbauen zu wollen.

Mehrheit bezweifelt Akzeptanz der Honorarberatung

Mehr als ein Drittel (35,4 Prozent) will die Honorarberatung auch in Zukunft nicht in ihr Angebot aufnehmen. Zwei Drittel (76,3 Prozent) der befragten Vermittler glauben laut der Umfrage auch nicht, dass die Verbraucher bereit sind, Honorare zu bezahlen

Ihrer Meinung nach wird der Großteil der Beratung auch in Zukunft durch produktabhängige Provision vergütet werden. Lediglich acht Prozent der Befragten glauben hingegen, dass die provisionsbasierte Vermittlung keine Zukunft hat. Sie erwarten der Studie zufolge, dass die Branche verstärkt auf Honorarberatung setzen wird. (jb)

 

Foto: Shutterstock

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