OVB: Rekordzuwächse bei Beratern und Neukunden

Wie der Kölner Finanzdienstleistungskonzern mitteilt,  hat die OVB Holding im Geschäftsjahr 2012 erstmals die Marke von drei Millionen Kunden übertroffen. Die Beraterzahl ist demnach im Berichtszeitraum auf europaweit 5.097 gestiegen. 2013 will der Finanzvertrieb Umsatz und Ergebnis weiter verbessern.

Die OVB Holding hat im Geschäftsjahr 2012 ihr operatives Ergebnis um 73 Prozent auf 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 6,1 Millionen Euro) gesteigert und ihre Ergebnismarge von 2,7 auf 4,9 Prozent erhöht.

Die Beraterzahl hat um 3,9 Prozent auf 5.097 zugenommen. Auch die Zahl der abgeschlossenen Neuverträge stieg demnach deutlich um zwölf Prozent auf 587.140 (Vorjahr: 523.733). Die Umsatzentwicklung ist mit 214,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert rückläufig (Vorjahr: 222,1 Millionen Euro).

Geschäftsmodell erfolgreich

„Mit rund 5.100 Beratern, knapp 600.000 Neuverträgen und drei Millionen Kunden hat OVB in 2012 gleich drei Rekorde erzielt. Diese Ergebnisse machen den hohen Beratungsbedarf der Menschen bei der zwingend notwendigen, eigenverantwortlichen Vorsorge deutlich“, kommentiert Michael Rentmeister, Vorstandsvorsitzender des Konzerns.

„Um noch mehr Kunden in den Märkten, in denen OVB präsent ist, kompetent in allen Fragen der privaten Vorsorge beraten zu können, setzen wir auf unser erfolgreiches Geschäftsmodell als ‚Unternehmen für Unternehmer‘ und investieren in die Allfinanzberatung, die Qualifizierung und die langfristige Bindung der für OVB tätigen Menschen“, so Rentmeister weiter.

Starkes Umsatzwachstum im Segment Süd- und Westeuropa

Im Segment Süd- und Westeuropa konnte OVB die Gesamtvertriebsprovisionen um 16 Prozent auf 26,8  Millionen Euro steigern. Insbesondere in Italien und Spanien sei es gelungen, gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend deutlich zu wachsen.

Im Segment Mittel- und Osteuropa haben sich demnach nach einem sehr dynamischen Wachstum im Jahr 2011 die erzielten Gesamtvertriebsprovisionen auf 121,1 Millionen Euro (Vorjahr: 126,2 Millionen Euro) stabilisiert. Im Segment Deutschland schrumpften die in 2012 vereinnahmten Gesamtvertriebsprovisionen auf 66,8 Millionen Euro (Vorjahr: 72,8 Millionen Euro). Dennoch erhöhte sich hier das operative Ergebnis (EBIT) von 6,1 Millionen Euro auf sieben Millionen Euro.

EBIT-Verbesserung in allen Segmenten

Zu der deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses haben laut OVB alle regionalen Segmente beigetragen: In Mittel- und Osteuropa erhöhte sich das EBIT von 10,6 Millionen Euro auf 11,6 Millionen Euro. Das Segment Süd- und Westeuropa, das im Vorjahr noch ein negatives operatives Ergebnis von 2,4 Mio. Euro aufwies, erreichte 2012 demnach ein ausgeglichenes Ergebnis.

Der Konzernüberschuss ist von 4,2 Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro gewachsen, woraus sich ein unverwässertes Ergebnis von 0,57 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,29 Euro bei gleicher Zahl von Aktien) ergibt. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 21. Juni 2013 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2012 eine deutliche Anhebung der Dividende auf 0,55 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,35 Euro) zu beschließen. Im laufenden Geschäftsjahr 2013 plant OVB Umsatz und Ergebnis weiter zu verbessern. (jb)

 

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