Anzeige
Anzeige
27. März 2012, 12:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

OVB mit Umsatzplus in 2011

OVB hat das Geschäftsjahr 2011 mit einer Umsatz- und Ergebnissteigerung abgeschlossen. In der Region Süd- und Westeuropa ist der Umsatz des Kölner Finanzvertriebs erneut stark zurückgegangen.

Michael Rentmeister, OVB

Laut Unternehmensangaben liegen die Gesamtvertriebsprovisionen 2011 mit 222,1 Millionen Euro (Vorjahr: 197,3 Mllionen Euro) 12,6 Prozent über dem Vorjahreswert. In Mittel- und Osteuropa stiegen demnach die Gesamtvertriebsprovisionen um 35,3 Prozent auf 126,2 Millionen Euro, Deutschland verzeichnete ein moderates Wachstum von zwei Prozent auf 72,8 Millionen Euro.

In Süd- und Westeuropa sind die Gesamtvertriebsprovisionen auf 23,1 Millionen Euro um 29,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (32,7 Millionen Euro) gesunken. Der Konzern führt diesen Rückgang auf die erheblichen gesamtwirtschaftlichen Probleme der sechs Länder zurück.

Der Konzern erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6,1 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 27,3 Prozent entspricht. Den größten EBIT-Beitrag leistete das Segment Mittel- und Osteuropa mit 10,6 Millionen Euro (Vorjahr: 8,2 Millionen Euro), gefolgt von Deutschland mit 6,1 Millionen Euro (Vorjahr: 5,6 Millionen Euro). Der EBIT- Fehlbetrag des Segments Süd- und Westeuropa betrug 2,4 Millionen Euro (Vorjahr: – 0,5 Millionen Euro).

Nach dem Absturz 2010 erholte sich der Konzernüberschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht und stieg auf 4,2 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Millionen Euro) an. Daraus ergibt sich ein Ergebnis von 0,29 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,28 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat der OVB werden der Hauptversammlung am 5. Juni 2012 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 0,35 Euro (Vorjahr: 0,50 Euro) zu beschließen.

Die Zahl der Kunden stieg im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent: europaweit seien es rund 2,9 Mio. Kunden, so die OVB. Die Zahl der angeschlossenen Vermittler des in 14 Ländern Europas vertretenen Finanzvertriebs erhöhte sich demnach 2011 von 4.600 auf 4.908 Au- ßendienstmitarbeiter, ein Plus von 6,7 Prozent.

„2011 war ein gutes Jahr für die OVB“, lautet die Einschätzung von Michael Rentmeister, seit Januar 2012 Vorstandsvorsitzender des Konzerns. „Besonders wichtig war, dass es uns gelungen ist, den Aufschwung des vergangenen Geschäftsjahres in das Jahr 2012 mitzunehmen.“ Ziel für das Jahr 2012 sei, den Umsatz weiter zu steigern und unser Ergebnis zu verbessern, so Rentmeister weiter. (jb)

Foto: Cash.

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Die Behauptungen sind schon ganz arg vollmundig formuliert…
    Wie sich für die OVB ein “Kunde” definiert – Das würde ich gern mal wissen!
    Beim Ruf der Branche, den Auflösungserscheinungen der Strukturvertriebe und der traditionell schlechten Position von OVB bin ich eher skeptisch.

    Kommentar von Miro — 11. April 2012 @ 02:20

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Neue Arzneimittel teuer mit wenig Innovationskraft

Die Preise für neue Arzneimittel steigen nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) sprunghaft, während ihre Innovationskraft den Erwartungen nicht gerecht wird. Das geht aus dem “Innovationsreport 2017” der TK hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

mehr ...

Immobilien

Fehlendes Bauland treibt Grundstückspreise in Deutschland

Fehlende Grundstücke und fehlendes Baurecht sind nach einer neuen Studie des Bundes die entscheidende Hürde für bezahlbare neue Wohnungen in Deutschlands Großstädten. Vor allem in den Metropolen trage auch Grundstücksspekulation dazu bei, die Preise in die Höhe zu treiben.

mehr ...

Investmentfonds

Bundestagswahl alles andere als ein Non-Event für die Märkte

Nach Meinung des Vermögensverwalters Blackrock setzt die Bundestagswahl den entscheidenden Rahmen, innerhalb dessen zumindest in den nächsten vier Jahren das Wohl und Wehe auch für die Kapitalanlage entschieden wird.

mehr ...

Berater

Nachfolgeplanung: Den richtigen Partner finden

Nachfolgeplanung ist für Makler von existenzieller Bedeutung. Zum einen müssen sie die Betreuung ihrer Kunden und das eigene finanzielle Auskommen im Ruhestand absichern und zum anderen für den Notfall vorsorgen. Hierauf sollten sie sich möglichst frühzeitig vorbereiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Investitionen in Pflegeheime für US-Senioren

Der Asset Manager Deutsche Finance Group aus München investiert in einen institutionellen Zielfonds mit der Fokussierung auf Pflegeeinrichtungen in den USA.

mehr ...

Recht

Erbschaftsteuer: Geerbter Pflichtteilsanspruch muss versteuert werden

Ein vom Erblasser nicht geltend gemachter Pflichtteilsanspruch ist Teil des Nachlasses und muss daher vom Erben versteuert werden. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Pflichtteilsanspruchs durch den Erben geltend gemacht wurde. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden.

mehr ...