Family Offices: Familienangelegenheit

Family Offices verwalten die Finanzen der Hochvermögenden. Diese schätzen vor allem die Diskretion und Unabhängigkeit der Akteure. Aufgrund des zunehmenden Interesses an ihrem Konzept öffnen sich die Unternehmen auch weniger Betuchten.

Alexander Daniels, Knapp Voith: „Ein klassisches Family Office unterliegt keinerlei Einflüssen in der Auswahl seiner Partner und der Strategien und Produkte, die es für seine Kunden einsetzen möchte.“

Große Familienvermögen werden zunehmend von Family Offices betreut, denn diese gelten als vollkommen unabhängig und agieren ausschließlich im Interesse der Familien. Trotz der steigenden Bedeutung sind die Unternehmen sehr verschwiegen und treten an den Finanzmärkten und in den Medien selten in Erscheinung.

Großes Interesse an Family Offices

Das Interesse an Family Offices ist hingegen groß, da sie einerseits beträchtliche Vermögen betreuen und andererseits im Vergleich zu anderen von Interessenkonflikten geprägten Marktakteuren immer mehr als Zukunftsmodell gelten.

Das aus dem angelsächsischen stammende Konzept hat sich seit den 1980er-Jahren im deutschsprachigen Raum ausgebreitet und findet in den letzten Jahren immer mehr Beachtung. Es beinhaltet einen integrierten Ansatz, um finanzielle, rechtliche und persönliche Angelegenheiten einer Familie zu koordinieren.

Ganzheitliche Steuerung

Die Basis der Dienstleistung bildet die Festlegung der Bedürfnisse und Präferenzen der Familienmitglieder, die richtungsweisend für die Parameter der Vermögensverwaltung sowie des Vermögenstransfers an die nächste Generation oder zugunsten einer Stiftung sind.

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„Das WSH Family Office erbringt eine umfassende und ganzheitliche, strategische sowie operative Managementsteuerung großer Privatvermögen, die alle Asset-Klassen erfasst“, schildert Catharina Weber, verantwortlich für Strategieentwicklung des Düsseldorfer WSH Family Office. „Diese beginnt mit der Entwicklung einer individuell und langfristig ausgerichteten ,Unternehmensstrategie‘ für das jeweilige Familienvermögen und der darauf aufbauenden Erstellung einer Businessplanung und setzt sich fort bei der Unterstützung der Familie bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen, einer regelmäßigen Berichterstattung und Erfolgskontrolle sowie bei der Überwachung aller operativer Einheiten der Vermögensträger wie deren Banken, Vermögens- und Immobilienverwalter. Schließlich werden alle Fragen der Vermögensnachfolge regelmäßig zur Diskussion gestellt und in entsprechenden Dokumenten (wie Testament, Erbvertrag, Stiftungssatzung) geregelt.“

Seite zwei: Von Morgan bis Quandt

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