25. August 2014, 12:05
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Finanzprodukte: Standardisierung schafft Transparenz

Die standardisierten Produktinformationen können bedarfsorientiert zur Verfügung gestellt werden. So gibt es heute bereits Webseiten, die Informationen abhängig von der Nutzungshistorie ein- und ausblenden. Informationen werden so zugespielt, wie sie für eine Entscheidung benötigt werden.

Auch das Navigationssystem im Auto funktioniert vergleichbar und nimmt die Rolle des Beifahrers ein, der das Kartenmaterial kennt und daraus konkrete Handlungsanweisungen für den Fahrer ableitet. Die Anlageberater der Zukunft werden ähnlich agieren.

Sie bereiten die relevanten Informationen bedarfs- und zeitgerecht auf und stellen diese ihren Kunden zur Verfügung. Dieser Prozess kann vollständig automatisiert erfolgen oder der Berater wird in seinen Aufgaben von den IT-Systemen unterstützt.

Technologische Umorientierung

Eine Automatisierung in der Erstellung von Produktinformationen und geeigneter Kennzahlen sowie der Anlegerprofile ist aber nicht das einzige Feld, in dem die technologische Innovation die Branche nachhaltig verändern wird. Auch an der technologischen Schnittstelle zum Kunden sind Finanzdienstleister gut beraten, konsequent in eine neue Infrastruktur zu investieren.

Der Verbraucher wird zukünftig über verschiedene Wertpapierverkaufskanäle – Anlageberatung in der Bank, Call- Center und im Internet bei einer Direktbank – bequem und jederzeit Verträge einsehen sowie Neuabschlüsse oder Änderungen vornehmen können und Zugriff auf begleitende Informationen erhalten. “Omni Channel” ist hier das Stichwort.

Hoher Kostendruck und regulatorische Anforderungen

Das stellt jedoch viele Banken und Versicherer vor große Herausforderungen, weil die vorhandene IT-Infrastruktur mit einer Vielzahl gewachsener Systeme komplex, die Sicherheitsanforderungen hoch und gerade in den in Deutschland verbreiteten Finanzverbünden die Vertriebsarchitekturen vielstufig sind.

Seite fünf: Vertrauen zurückgewinnen

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