8. Januar 2015, 11:30
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Vertrauenskrise: Banken sind pessimistisch

Banken zweifeln daran, dass sich das durch die Finanzkrise angeschlagene Vertrauender Kunden mittelfristig wieder aufbauen läse, so eine Befragung der Unternehmensberatung Sopra Steria Consulting. Optimistischer sind demnach lediglich die Vertreter von Genossenschaftsbanken.

Banken: Kundenvertrauen bleibt angeschlagen

Banken glauben nicht, dass sich das Kundenvertrauen rasch wiedergewinnen lässt.

Für den “Branchenkompass Banken 2014″ hat Sopra Steria Consulting im Herbst 2014 gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Forsa Entscheider aus 100 deutschen und 20 österreichischen Finanzinstituten zu den Branchentrends sowie ihren Strategien und Investitionszielen bis 2017 befragt. Laut der Studie erwarten 65 Prozent der Banken-Entscheider, dass es zunächst nicht gelingen wird, das Kundenvertrauen wieder so herzustellen, wie es vor der Finanzkrise war.

Einstiegschancen für branchenfremde Unternehmen

Bei den Sparkassen glauben demnach 70 Prozent nicht an die Möglichkeit, das Kundenvertrauen rasch wiederzugewinnen. Nur die Entscheider bei Genossenschaftsbanken blicken der Studie zuflge optimistischer auf die Vertrauenskrise: 44 Prozent von ihnen glauben demnach, dass Kunden den Banken in Zukunft wieder stärker vertrauen werden.

“Auch wenn für das Fehlverhalten nur einzelne Bankmanager verantwortlich sind, strahlt das auf die Branche ab”, erklärt Stefan Lamprecht, Bankenexperte bei Sopra Steria Consulting. Diese Tatsache biete branchenfremden Wettbewerbern, die nicht an mangelndem Kundenvertrauen leiden, einen Zugang zum Finanzmarkt. (jb)

Foto: Shutterstock

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