„Es gibt große Fortschritte im Ausbildungsangebot“

Im Interview spricht Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender des Maklerpools Jung, DMS & Cie. (JDC), über die Hintergründe des Nachwuchsmangels in der Beraterschaft und das JDC-eigene Ausvbildungsprogramm gesprochen.

Maklerberuf: Grabmaier
Sebastian Grabmaier, Jung, DMS & Cie.: „Langfristig wird sich durch Regulierungen die Qualität der Dienstleistung und in der Folge das Ansehen des Berufsbildes verbessern und damit auch die Attraktivität für Berufseinsteiger erhöhen.“

Laut einer Umfrage sind rund 50 Prozent der Berater über 50 Jahre alt. Wie ist der Altersdurchschnitt ihrer Makler?

Grabmaier: Das Durchschnittsalter unserer Poolpartner beträgt exakt 50 Jahre. Den älteren Investmentfondsberatern steht eine wachsende Zahl jüngere Versicherungsvermittler gegenüber, die sich aus den Beschränkungen strukturierter Vertriebe gelöst haben und einen beruflichen Neustart im Maklerpool JDC suchen.

Was sind die Gründe des Nachwuchsmangels in der Beraterschaft?

Zahlreiche Markteintrittsbarrieren erschweren es jungen Menschen, einen Beruf in der Finanz- und Versicherungsvermittlung zu ergreifen. Ein nebenberuflicher Einstieg in die Selbständigkeit ist heute durch die Qualifikationsanforderungen und gewerberechtliche Auflagen deutlich schwieriger als etwa vor zehn Jahren.

Leider haben sich die qualitätssteigernden Markteintrittsbarrieren und -bereinigungen noch nicht in der Wahrnehmung von Qualität beim Verbraucher niedergeschlagen, so dass sich das Image noch nicht spürbar verbessert hat.

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Verstärkt das angeschlagene Image auch den Nachwuchsmangel?

Es gibt viele Berufe, die von jungen Menschen attraktiver empfunden werden als der Beruf des Finanzberaters oder Versicherungsvermittlers, das zeigen regelmäßig einschlägige Umfragen. Schlechtes Image, mangelnde Kenntnisse des Berufsbildes und unzureichende Einstiegsangebote tragen sicher zum Nachwuchsmangel bei.

Seite zwei: „Wir haben ein Nachwuchsförderprogramm für Berufs- und Quereinsteiger

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