25. Februar 2015, 13:30
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PMA startet neue Vertriebsplattform

Der Münsteraner Maklerpool hat eine digitale Verkaufsplattform “prima: beraten” mit zugehöriger Makler-App entwickelt. Mit der Plattform und der zugehörigen Makler-App soll laut PMA die Interkation zwischen Kunde und Makler gesteigert sowie Zeit und Kosten gespart werden.

PMA mit neuer Vertriebsplattform

Die Plattform “prima: beraten” und die zugehörige Makler-App sollen die Interkation zwischen Kunde und Makler steigern sowie Zeit und Kosten sparen.

In monatelanger Entwicklungsarbeit habe das Team der PMA in Zusammenarbeit mit renommierten Softwareexperten eine “wegweisende Technologie zu einer einzigartigen Vertriebsplattform entwickelt”. Mit der Einführung der digitalen Verkaufsplattform mit Makler-App strebt der Maklerpool demnach die Innovationsführerschaft bei diesem Thema an.

Online-Abschluss als Einstieg

Die “prima: beraten”-Verkaufsplattform ermöglicht laut PMA den Online-Abschluss kleiner Versicherungen wie etwa Reisekranken und Elektronik. Das Produktportfolio werde stetig erweitert und könne beispielsweise auch an saisonale Ereignisse angepasst werden.

“Dies ist der ideale Einstieg für den digitalen Vertrieb und der Startpunkt für mehr Interaktion zwischen Vermittler und Kunde”, so der Maklerpool. Mit der Makler-App können demnach zielgruppenspezifisch eine große Anzahl an Kunden per Mail erreicht und auf anlassbezogene Produkte aufmerksam gemacht werden.

 Kundenzugriff auf die Plattform

Um die Plattform zu nutzen, benötig ein Kunde laut PMA ein Smartphone oder Tablett sowie den Link zu “prima: beraten”, der vom Berater zur Verfügung gestellt werde. Hierzu reicht demnach eine einmalige Registrierung durch den Makler. Nach der erfolgreichen Registrierung erhalte der Makler Zugriff auf alle angebotenen Produkte für seine Kunden. Mit der Makler-App können Berater vom Smartphone aus Produkte auswählen und eine produktspezifische Teaser-Mail mit Kauf-Link über die App versenden.

So könne der Kunde nach Erhalt der Mail selbstständig online das gewünschte Produkt auf der Plattform “prima: beraten” abschließen. Laut PMA werden zudem die Schritte im Kaufprozess gespeichert und in einem Dashboard visualisiert. So soll der Makler ein direktes Feedback über den Erfolg seiner Aktionen erhalten. (jb)

Foto: Shutterstock

 

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PMA mit neuer Vertriebsplattform

Dr. Jörg Koschate: “Die Bauspardarlehen fließen zunehmend in Modernisierungen, energetische Sanierungen von Bestandsimmobilien und altersgerechte Umbauten.”

Wie lief das Bauspargeschäft in 2018 und womit rechnen Sie in diesem Jahr?
Koschate: Im vergangenen Jahr hat sich unser Geschäft sehr erfreulich entwickelt. Unser Klassiker, der Bausparvertrag, erlebt ein Comeback. Aber auch die Impulse aus der Politik in Richtung Wohnungsmarkt haben inzwischen etwas Entlastung gebracht. Das eröffnet uns als Bausparkasse zusätzliche Perspektiven. Deshalb können wir als BHW Bausparkasse für 2018 ein positives Fazit ziehen: Wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Unser Ziel, beim Bausparen weiter profitabel zu wachsen, haben wir voll und ganz erreicht. Wir starten daher sehr optimistisch in das neue Jahr.

Als Unternehmen werden wir voraussichtlich im Mai 2019 einen großen Schritt nach vorn machen. Mit dem Zusammenschluss von BHW und Deutsche Bank Bauspar, also der beiden Bausparkassen in der “Bank für Deutschland”, wird eine noch leistungsfähigere und größere Bausparkasse entstehen.

Die Niedrigzinsphase neigt sich dem Ende entgegen. Was bedeutet das für das Thema Bausparen?
Koschate: Die Zinsen werden meiner Einschätzung nach noch einige Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau verharren. Eine Leitzinserhöhung im Herbst ist vor dem Hintergrund einer schwächeren Konjunktur- und Inflationsentwicklung in diesem Jahr unwahrscheinlich. Dementsprechend dürften sich auch die Bauzinsen vorerst noch nicht deutlich nach oben bewegen. Mit höheren Zinsen rechne ich erst im Verlauf des kommenden Jahres.

Doch Bauherren und Käufer müssen sich darauf einstellen, dass die Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung in zehn oder fünfzehn Jahren deutlich höher liegen. Deshalb sollte man sich die niedrigen Zinsen sichern – über lange Finanzierungslaufzeiten, ein Forward-Darlehen oder über einen Bausparvertrag. Mit einem Bausparvertrag erwirbt man zugleich den Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen. Die Konditionen stehen von Anfang an fest – und gelten, bis der letzte Euro zurückgezahlt ist.

Vielfach wird von einer steigenden Nachfrage berichtet. Teilen Sie diese Ansicht und wenn ja, was sind aus Ihrer Sicht die Gründe?
Koschate: Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bestätigen diese Einschätzung. Bausparen ist aktueller denn je. Viele Bauherren nutzen den Niedrigzins und realisieren ihren Traum von den eigenen vier Wänden. Der Bausparvertrag ist dabei das beste und kostengünstigste Instrument, um sich die niedrigen Zinsen für die gesamte Laufzeit der Finanzierung oder auch für künftige Immobilienprojekte zu sichern.

Seite zwei: Trends beim Bausparen

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