AIF-Vertrieb: Na bitte, es geht doch!

Mitten in das Lamento über den schleppenden Vertrieb von Publikums-AIF platzte vergangene Woche die Meldung über die Vollplatzierung des Hahn Pluswertfonds 163.

Der Löwer-Kommentar

Stefan Löwer: „Vielleicht spielte der Prospekt beim Platzierungserfolg eine Rolle“.

Immerhin 22 Millionen Euro Anlegerkapital sammelte die Unternehmensgruppe Hahn aus Bergisch-Gladbach innerhalb weniger Wochen seit dem Vertriebsstart Ende Januar für den Fonds ein.

An sich wäre das keine besonders große Meldung, zumal Hahn für zügige Platzierungen bekannt ist.

Doch derzeit berichten auch etablierte Häuser über schwierige Absatzbedingungen für ihre alternativen Investmentfonds (AIF), über skeptische Vertriebspartner und bockige Anleger. Da lässt die Hahn-Meldung aufhorchen: Na bitte, es geht doch! Aber warum?

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Der Fonds ist schnell erzählt: Bestehendes Einkaufszentrum vor den Toren Hamburgs, praktisch voll vermietet, bekannte Hauptmieter wie Edeka und C&A, Auszahlungsprognose über fünf Prozent jährlich, langjährig auf dieses Marktsegment spezialisierter Initiator. Sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen für einen Platzierungserfolg.

Prospekt nach IDW-Standard

Doch auch andere AIF haben eine hohe Qualität. So rätselt auch der Fachjournalist Markus Gotzi in seinem jüngsten „Fondsbrief“, warum der Hahn-Fonds im Vertrieb gut lief und andere nicht.

Seite zwei: Hahn hadert nicht

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