9. Dezember 2016, 12:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Comdirect kauft Konkurrentin Onvista

Die Commerzbank-Tochter Comdirect verleibt sich ihre deutlich kleinere Konkurrentin Onvista ein. Der Kaufvertrag mit der bisherigen OnVista-Eignerin Boursorama aus Frankreich sei an diesem Freitag unterschrieben worden, teilte die Online-Bank Comdirect am Freitag in Quickborn mit.

Comdirect kauft Konkurrentin OnVista

Comdirect übernimmt die deutlich kleinere Konkurrentin Onvista.

Mit dem Kauf will Comdirect die eigene Position im Markt für Wertpapierhandel ausbauen und das Online-Portal auch zur Werbung neuer Kunden nutzen. “Der Kauf der Onvista AG ist eine Wachstumsakquisition”, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. “Mit der Onvista Bank stärken wir unsere Position als Marktführer im Brokerage in Deutschland nach Tradezahlen und halten Kurs auf unsere Strategie, die erste Adresse für Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren zu sein.” Die Onvista Bank GmbH verfügt per Stand September 2016 über ein betreutes Kundenvermögen von 2,1 Milliarden Euro und rund 90.000 tradingaffine Kunden, denen sie das volle Produktspektrum im Wertpapierhandel anbietet.

Enge Verzahnung von Bank und Media

Zur Onvista AG gehört auch das Finanzportal www.onvista.de, welches umfassende Finanzinformationen für aktive Anleger und Trader bietet und zu den führenden Finanzportalen Deutschlands zählt. “Onvista.de ist ein etablierter Name, wenn es um Informationen rund um Finanzen geht”, so Arno Walter. “Mit der Onvista Media und unserem bestehenden Angebot schaffen wir eine optimale Plattform für Finanzinformation sowie zur Vermarktung und Neukundengewinnung. Dies zahlt ein auf unsere Wachstumsambitionen.” Aktuell ist das Angebot der Onvista Bank eng mit dem Angebot der Onvista Media verzahnt: Wertpapiere können zum Beispiel aus Onvista.de heraus gehandelt werden.

“Starke Chancen für die Zukunft”

“Wir freuen uns, künftig zur Comdirect Gruppe zu gehören. Beide Geschäftsmodelle passen hervorragend zusammen, daraus ergeben sich für OnVista und ihre Kunden starke Chancen für die Zukunft”, sagt Ralf Oetting, Vorstand der Onvista AG. Die Onvista AG ist eine Tochtergesellschaft der Boursorama S.A., der führenden Direktbank in Frankreich. Diese wiederum gehört zu 100 Prozent zur Société Générale Gruppe.Wenn die Aufsichtsbehörden zustimmen, soll der Deal bis Mitte 2017 abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. (dpa-AFX, fm)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Baloise mit Plug and Play am Puls der Innovation

Baloise startet eine Kooperation mit dem weltweit grössten Accelerator “Plug and Play”. Damit sichert sich die Baloise weltweiten Zugang zu vielversprechenden Startups. Die Zusammenarbeit mit Plug and Play zielt zudem auf den weiteren Ausbau der Partnerschaften innerhalb der bestehenden Ökosystem-Netzwerke.

mehr ...

Immobilien

Gehwegsanierung: Wer muss was bezahlen?

Schön, wenn die Gemeinde den Bürgersteig vor dem Haus neu teert oder pflastert. Gar nicht schön, wenn dann eine Rechnung im fünfstelligen Bereich ins Haus flattert. Müssen die Hausbesitzer bzw. die Anwohner die Kosten übernehmen? 

mehr ...

Investmentfonds

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

mehr ...

Berater

Nach Ausstieg: Kein Anrecht auf Bestandsübertragung

Regulation und digitaler Wandel verändern die Versicherungsbranche rasant. Vor diesem Hintergrund überprüft das Gros der Vermittler die eigene unternehmerische Ausrichtung. Eine Folge sind zunehmende Zahlen registrierter Versicherungsmakler. Doch was passiert mit dem Bestand? Ein Kommentar von Alexander Retsch, Syndikusanwalt der vfm Gruppe.

mehr ...

Recht

Parkverbot auf schmalen Straßen auch ohne Verbotsschild

Ist eine Straße schmaler als 5,50 Meter, darf in der Regel auch gegenüber einer Grundstückseinfahrt nicht geparkt werden. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes (3 C 7.17) hin, aus dem sich dieser Orientierungswert ergibt.

mehr ...