Infinus: Immobilien-Verkauf bringt 13 Millionen Euro für Fubus-Gläubiger

Wie der Insolvenzverwalter der Muttergesellschaft des Infinus-Konzerns Future Business KGaA (Fubus) mitteilt, hat er die Fubus-Immobilien sowie die des persönlich haftenden Gesellschafters Jörg Biehl verkauft. Hierdurch sind beiden Insolvenzmassen demnach über 13 Millionen Euro zugeflossen.

Fubus-Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler
Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler konnte bis zum heutigen Tage rund 150 Millionen Euro zur Fubus-Masse ziehen.

Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Bruno M. Kübler hat die Dresdener Fubus-Villen sowie ein Mehrfamilienhaus veräußert. Der Käufer ist die Gesellschaft eines Schweizer Family Office. Der Kaufpreis für die Objekte liegt laut Kübler mit 11,3 Millionen Euro „deutlich über dem Erlös, der über einen Einzelverkauf der Objekte hätte erzielt werden können“.

Der Kaufpreis ist demnach bereits eingegangen, so dass die Verwertung der Fubus-Immobilien damit abgeschlossen ist. Kübler hatte zuvor bereits die Dresdner Eigentumswohnungen der Fubus an verschiedene Käufer für insgesamt 950.000 Euro verkauft.

Immobilien-Verwertung abgeschlossen

Desweiteren veräußerte der Insolvenzverwalter auch zwei Immobilien, die sich im Eigentum des Gründers und persönlich haftenden Fubus-Hauptgesellschafters Jörg Biehl befanden. Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses in Radebeul und ein Bürohauses in Dresden brachte insgesamt 1,8 Millionen Euro.

Käuferin sei auch hier die höchstbietende Gesellschaft gewesen, die auch die Fubus-Immobilien erworben hat. Der Kaufpreis ist bereits beim Insolvenzverwalter eingegangen. Da zuvor schon die Ferienimmobilie Biehls verkauft wurde, ist damit auch die Verwertung der Biehl-Immobilien abgeschlossen.

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Bisher konnte Kübler eigenen Angaben zufolge rund 150 Millionen Euro zur Fubus-Masse ziehen – aus Immobilien-Verkaufserlösen, erfolgten Rückkäufen von Lebens- und Rentenversicherungen, der Einziehung von Bankbeständen, dem Verkauf von Edelmetallen und der Auflösung eines Fonds-Depots. Die Quotenaussichten für die rund 28.000 FuBus-Gläubiger schätzt der Fubus-Insolvenzverwalter derzeit weiterhin auf bis zu 20 Prozent. (jb)

Foto: Bruno M. Kübler

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