10. Mai 2016, 08:01
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Best-Ager-Beratung: Gute Konzepte, kaum Produkte

In den vergangenen Jahren haben sich zwei Konzepte für die Beratung der Zielgruppe 50plus etabliert: Generationenberatung und Ruhestandsplanung. Experten monieren, dass es bei den Entsparprozessen an geeigneten Produkten mangelt.

Ruhestandsplanung

Ab 66 verliert die Absicherung der beruflichen Existenzgrundlage ihre Bedeutung. Stattdessen geht es um die konkrete Gestaltung sogenannter Entsparprozesse.

Die Generationenberatung will die 50- bis 70-Jährigen und ihre Familien rund um die Themen Absicherung im Pflegefall, Erbschaft und Vermögensstrukturierung begleiten und geht dabei über die reine Versicherungs- und Finanzberatung hinaus.

Vier Säulen der Generationenberatung

Expertin Margit Winkler hat den Zertifikatslehrgang zum Generationenberater (IHK) initiiert, der sich an interessierte Finanz- und Versicherungsvermittler richtet.

Thematisch ruht die Generationenberatung auf vier Säulen: rechtlich (Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung), medizinisch (Patientenverfügung), finanziell (Zeit der Pflege) sowie Letzter Wille (Testament).

Finanzplanung für Best Ager

Das zweite Konzept, die Ruhestandsplanung, soll indes eine umfassende Beratung der Zielgruppe 50plus kurz vor oder im Ruhestand bieten – sozusagen eine Finanzplanung für Best Ager.

“Ruhestandsplanung ist kein Synonym für Altersvorsorgeberatung. Die größten Unterschiede zur herkömmlichen Altersvorsorge sind relativ neue oder bis heute nur schlecht positionierte Themen – etwa die steigende Lebenserwartung, die sogenannte vermögensstrategische Wende vom Sparen zum Entsparen oder Immobilienkonzepte in der Ruhestandsphase”, schildert Ronald Perschke, Vorstand der Going Public Akademie für Finanzberatung.

Der Berliner Schulungsanbieter hat Ende Februar 2015 den Studiengang zum akademischen Abschluss “Zertifizierte/r Spezialist/-in für Ruhestandsplanung (FH)” gestartet.

Seite zwei: “Altersschwelle 50plus”

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