14. Dezember 2017, 13:30
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Finanzen 2018: Deutsche wieder optimistischer

Die Bundesbürger sind mit Blick auf ihre eigenen finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten optimistischer als im vorigen Jahr. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Postbank hervor. Die Zuversicht ist demnach jedoch nicht in allen Teilen der Gesellschaft gleich stark ausgeprägt.

Finanzen 2018: Deutsche wieder optimistischer

Die Deutschen blicken optimistischer als vor einem Jahr auf ihre eigenen finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten.

58 Prozent der Deutschen glauben, dass sich ihre finanzielle Situation im kommenden Jahr positiv entwickeln wird. Das geht aus einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank hervor, für die 1.010 Bundesbüger ab 16 Jahrenim Oktober 2017 befragt wurden.

Demnach liegt der Anteil derjenigen, die zuversichtlich ins nächste Jahr gehen, sechs Prozentpunkte über dem Vorjahr und damit auf dem Niveau von 2015. Der Anteil der Pessimisten ist in den vergangenen zwölf Monaten von 30 auf 24 Prozent gesunken. (2015 und 2016: 30 Prozent).

Finanzen 2018: Deutsche wieder optimistischer

Quelle: Postbank

“Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem lang anhaltenden, kräftigen Aufschwung. Hiervon profitieren auch die Arbeitnehmerhaushalte über eine steigende Beschäftigung und höhere Löhne”, kommentiert Postbank-Chefvolkswirt Dr. Marco Bargel.

Westdeutsche sind optimistischer

Innerhalb der Bevölkerung zeigen sich demnach deutliche Unterschiede: So existiere bei Wachstum und Beschäftigung immer noch ein Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle. Dementsprechend unterschiedlich beurteilen Ost- und Westdeutsche auch ihre finanzielle Zukunft.

Während der Anteil der Optimisten im Westen bei 61 Prozent liege, seien nur 48 Prozent der Ostdeutschen optimistisch eingestellt. Gleichzeitig blicken mehr Familien (67 Prozent) zuversichtlich ins kommende Jahr als Alleinlebende (51 Prozent). (jb)

Foto: Shutterstock

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