27. Oktober 2017, 13:26
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Royal Bank of Scotland macht weitere Fortschritte

Die zu Zeiten der Finanzkrise verstaatlichte britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) berappelt sich zusehends. Nach einer Serie von Verlusten ist einem der größten Sorgenkinder der Branche nun das dritte Gewinnquartal in Folge gelungen. Auch die Kapitalausstattung verbesserte sich und damit die Krisenfestigkeit.

Royal Bank of Scotland macht weitere Fortschritte

Im dritten Quartal 2017 verdiente die RBS unterm Strich 392 Millionen Pfund.

Im dritten Quartal verdiente die RBS unterm Strich 392 Millionen Pfund nach einem Verlust von 469 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum, wie die Bank am Freitag in London mitteilte.

Von Januar bis September summierte sich der Gewinn auf 1,3 Milliarden Pfund nach einem Minus von 2,5 Milliarden Pfund. Damit steuert die RBS nach neun Verlustjahren erstmals wieder auf ein positives Jahresergebnis zu.

Deutlich geringere Kosten im dritten Quartal

Auf der Einnahmenseite musste die Bank im dritten Quartal zwar Einbußen hinnehmen. Gleichzeitig fielen aber deutlich geringere Kosten für Rechtsstreitigkeiten und den Umbau des Konzerns an.

Vor allem Geschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise hatten die Bank bis zuletzt verfolgt – so einigten sich die Briten erst im Juli mit der US-Aufsichtsbehörde FHFA in einem Streit um faule Hypothekenpapiere auf die Zahlung von 5,5 Milliarden US-Dollar.

Der Staat hatte im Krisenjahr 2008 insgesamt 45,5 Milliarden Pfund in die Bank gepumpt, um sie zu retten. Aktuell hält die Regierung etwas mehr als 70 Prozent der Aktien. Beim Konkurrenten Lloyds, den die Regierung in der Finanzkrise ebenfalls stützen musste, konnte sich der Staat inzwischen wieder zurückziehen. (dpa-Afx)

Foto: Shutterstock

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