Anzeige
12. Oktober 2017, 12:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sparen: Drei Viertel der Deutschen legen Geld zurück

74 Prozent der Bundesbürger sparen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Postbank. Demnach richten die deutschen Sparer ihre Sparentscheidung jedoch nicht an den jeweiligen Ertragschancen und -risiken aus, sondern behalten lediglich erlerntes Sparverhalten bei.

Sparen in Sparen: Drei Viertel der Deutschen legen Geld zurück

74 Prozent der Bundesbürger sparen.

Rund drei Viertel aller Bundesbürger legen derzeit Geld auf die hohe Kante. Das hat eine repräsentative TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ergeben, für die im August 2017 1.001 Deutsche ab 16 Jahren telefonisch befragt wurden.

Die wichtigsten Sparmotive sind der Befragung zufolge Gewohnheit und Gefühle.

So gibt fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) an, zu sparen, weil er es so gelernt hat und 24 Prozent tun es “wegen des guten Gefühls“. Lediglich sechs Prozent der Befragten wollen demnach ihre Ersparnisse durch Zinsen und Kapitalerträge mehren.

Sparer verzichten jährlich auf große Erträge

“Deutsche Sparer verhalten sich offensichtlich nicht immer ökonomisch rational. Anstatt ihre Sparentscheidung an den jeweiligen Ertragschancen und -risiken auszurichten, wird ein einmal gelerntes Sparverhalten einfach beibehalten”, sagt Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank.

Dabei sei das Risiko, dass entweder zu viel oder zu wenig oder auf die falsche Art gespart werde, relativ groß. 45 Prozent der befragten Sparer lassen ihr Geld auf dem Girokonto und 21 Prozent verwahrt es sogar zu Hause. “Auf diese Weise verzichten die Deutschen jedes Jahr auf Erträge von 20 bis 30 Milliarden Euro”, so Bargel.

Er rät, Kapital, das für längerfristige Sparziele gedacht ist, in renditeträchtigere Anlageformen wie beispielsweise Investmentfonds zu investieren. Aktuell legen 24 Prozent der Bundesbürger ihr Geld in Aktien und Fonds an. (jb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

WWK: “Wer sagt, Riester lohnt sich nicht, täuscht die Menschen“

Die Riester-Rente hat derzeit kaum noch Freunde im Markt. Die WWK gehört zu den wenigen Lebensversicherern, die damit erfolgreich sind. Mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent und einem Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro im Riester-Neugeschäft ist die WWK ein großer Player in dem Segment.

mehr ...

Immobilien

JLL: Ein Plädoyer für das Bestellerprinzip

Wer bestellt, der bezahlt. Ein selbstverständliches Geschäftsprinzip in der weltweit als höchst professionell anerkannten Immobilienbranche der angelsächsischen Länder wird hierzulande noch immer kontrovers diskutiert.

Kommentar von Timo Tschammler, Jones Lang Lasalle (JLL) Germany

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Krypto-Indexfonds

Krypto-Fonds gibt es bereits. Ein Schweizer Vermögensverwalter ist sich dennoch sicher, mit einem neuen Fonds den Krypto-Markt zu stärken. Regulierung muss Krypto-Anlageprodukten nicht schaden, sie kann ihnen auch nützen, so der Anbieter.

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...