7. November 2018, 11:01
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P&R-Pleite: Bankenvertrieb ohne Fehl und Tadel?

Der Großteil der Finanzdienstleistungsinstitute habe keine Rückstellungen gebildet oder geplant. Lediglich eines habe für 2017 Rückstellungen in Höhe von 300.000 Euro gebildet und ein weiteres die Bildung einer prophylaktischen Rückstellung geplant. Hinsichtlich der Kreditinstitute lägen hierzu keine Erkenntnisse vor.

Die Finanzdienstleistungsinstitute erwarten der Antwort zufolge keine Ertragseinbußen beziehungsweise diese nur in unbedeutendem Umfang, da die Vermittlung von Containerdirektinvestments von den meisten bereits in den vergangenen Jahren zurückgefahren worden sei und von untergeordneter Bedeutung war.

Keine Informationen zu früheren P&R-Anlagen

Bezüglich sonstiger Probleme oder Fehler im Vertrieb sei die Auswertung im Bereich Finanzdienstleistungsinstitute noch nicht abgeschlossen. Bisher hätten sich für die BaFin keine Erkenntnisse ergeben. Hinsichtlich der Kreditinstitute lägen keine Erkenntnisse vor.

Inwieweit sich aus den früheren P&R-Anlagen, die noch nicht der gesetzlichen Prospektpflicht und damit der Aufsicht der BaFin unterlagen, Kritik oder Risiken für die Institute ergeben, ist der Antwort der Bundesregierung nicht zu entnehmen. Auf diese vollkommen unregulierten Angebote, die noch bis Ende 2016 platziert werden durften, entfielen rund 85 Prozent des betroffenen P&R-Verkaufsvolumens. (sl)

Foto: Shutterstock

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