13. August 2019, 09:34
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Cybersicherheit: Fast jede zweite Attacke findet in Verbindung mit Excel statt

Mimecast Limited veröffentlicht heute seinen ersten Threat Intelligence Report. In dem Bericht beschreiben Sicherheitsforscher aus dem Mimecast Threat Center die Taktiken und Techniken, die aktuelle Bedrohungen einsetzen; die aktiven Bedrohungskampagnen, die beobachtet wurden; die wichtigsten Bedrohungskategorien samt Volumen sowie die am stärksten betroffenen Sektoren.

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Der Threat Intelligence Report erstreckt sich auf den Zeitraum April bis Juni 2019. Während dieser Zeit wurden fast 160 Milliarden E-Mails verarbeitet, von denen 67 Milliarden abgewiesen wurden, weil sie hochgradig bösartige Angriffstechniken anwendeten.

Fast jede zweite Attacke findet mit Excel verbundenen Dateien statt

Zu beobachten war eine signifikante Zunahme von Angriffen mit gefälschter Identität (Impersonation-Attacken), bei denen wohlbekannte, grundlegende Social-Engineering-Techniken gegen Nutzer eingesetzt wurden, mit dem Ziel, schnell und einfach finanziellen Profit zu erzielen.

Die Forscher beobachteten eine große Anzahl bekannter Malware-Kampagnen, darunter solche, bei denen die Schadprogramme Emotet, Adwin, Necurs und Gandcrab zum Einsatz kamen.

Zu den beliebtesten Dateitypen für bösartige Aktivitäten zählte Microsoft Excel: Mehr als 40 Prozent der erkannten Bedrohungen verwendeten mit Excel verbundene Dateien. Bei fast 15 Prozent der Bedrohungen wurden mit Microsoft Word verbundene Dateitypen beobachtet.

Weitere wichtige Ergebnisse, die der Threat Intelligence Report beschreibt:

– Die Bedrohungsakteure sind immer besser organisiert und immer geschäftsorientierter. Sie realisieren Geschäftsmodelle auf Abonnement- und As-a-Service-Basis, um sich bei der Bereitstellung von Malware Arbeit zu ersparen und ihre Investitionsrendite zu erhöhen.

– Die Bedrohungsakteure setzen in großem Stil Spam ein, um Malware zu verbreiten. Am stärksten war der Bildungssektor von Spam betroffen.

– 30 Prozent aller Angriffe mit gefälschter Identität entfielen auf die Sektoren Management und Consulting sowie Biotechnologie.

– Trojaner machten 71 Prozent aller opportunistischen Angriffe aus.

 

Foto: Shutterstock

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