7. September 2019, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Digitalisierung und wie sie zu Buche schlägt: Digitaler Reifegrad treibt EBIT

Der Digital Maturity Index (DMI) von Deloitte kombiniert die Erfahrungen von Deloitte Digital Factory Workshops, von Kundenprojekten sowie einer externen Befragung. Der DMI zeigt, wie reif Unternehmen bei der strategischen Nutzung von digitalen Technologien und Verfahrensweisen sind.

Shutterstock 275184737 in Digitalisierung und wie sie zu Buche schlägt: Digitaler Reifegrad treibt EBIT

“Der DMI zeigt, dass rund ein Viertel aller Befragten durch Digitalisierung einen beträchtliche EBIT Steigerung erreicht, bestenfalls bis zu 30 Prozent. Allerdings haben drei von zehn Firmen bislang noch keine spürbaren finanziellen Ergebnisse erzielt. Auch wenn es paradox klingt: Zeit ist keineswegs entscheidend für Digitalisierungserfolg, denn einige der erfolgreichsten Unternehmen haben ihre digitale Transformation erst vor zwei Jahren begonnen. Wichtiger ist vielmehr, den Fokus sowohl auf strategische als auch operative Aspekte der Digitalisierung zu legen und so ganzheitliche digitale Geschäftsmodelle und Ökosysteme bzw. die Digitalisierung von Geschäftsfunktionen und deren Prozessen zu gestalten”, erklärt Dr. Harald Proff, Partner und Leiter Operations bei Deloitte Consulting.

“Egal wo Sie sich in der digitalen Transformation befinden – es sind klare Erfolgsfaktoren und sogenannte ‘digitale Erfolgsrezepte’ erkennbar und für alle Unternehmenstypen und Branchen machbar.”

Der DMI als Start- und Orientierungshilfe

Bei der Umsetzung in die jeweilige Realität der verschiedenen Unternehmen hilft der gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen entwickelte Index. Er markiert den Ausgangspunkt eines jeden befragten Unternehmens und vergleicht ihn mit seiner jeweiligen Peer Group, auch im Industrie-Vergleich.

Darüber hinaus werden konkrete Handlungsfelder identifiziert, die nächste Schritte auf dem Weg zu einem sogenannten Digitalen Champion beschrieben – eine Kombination aus digitaler Strategie und operativer Exzellenz, um einen signifikanten Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Die erste Ausgabe DMI-Umfrage enthält mehr als 150 Interviews innerhalb der deutschen CxO-Suite, darunter mehr als die Hälfte davon von Unternehmen, die über eine halbe Milliarde Euro Umsatz jährlich machen – ein starkes Fundament um aufzuzeigen wie Unternehmen ihre digitale Vision mal mehr mal weniger erfolgreich umsetzen.

“Unterstützen strategische Entscheidungen in eine teilweise unklare Zukunft”

Betrachtet man die Ergebnisse, so bestimmt der digitale Reifegrad schon heute mehr denn je über den Erfolg von Unternehmen. Die Korrelation der DMI-Ergebnisse mit den Geschäftsdaten der jeweiligen Unternehmen ermöglicht Deloitte überdies eine konkrete Quantifizierung des finanziellen Aufschwungs, von dem die Firmen durch die Digitalisierung profitieren.

“Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation, werden Investitionsentscheidungen noch genauer unter die Lupe genommen. Der DMI belegt, dass die sogenannten Digitalen Champions durchschnittlich zwei bis dreimal höhere Investments als der Rest der Befragten tätigen, allerdings werden sie im Ergebnis auch mit Wachstumsraten des Umsatzes bis zu 20% belohnt “, erklärt Dr. Harald Proff. “Wir unterstützen strategische Entscheidungen in eine teilweise unklare Zukunft – die sich auszahlt.”

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Über ein Drittel kann die Garantieverpflichtungen nicht erfüllen

Bei 30 von 84 Lebensversicherern reichen die 2018 (2017: 39) erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Diese Unternehmen müssen dafür Erträge aus Risiko und Verwaltung in die Rechnung einbeziehen. Das zeigt die Policen Direkt-Analyse der aktuell veröffentlichten Zahlen zur Mindestzuführungsverordnung.

mehr ...

Immobilien

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...

Investmentfonds

Deutschland auf einem guten Weg zum “Krypto-Heaven”

Die Beschlussempfehlung des Finanzausschusses nach der gestrigen Sitzung schafft Klarheit zu einigen Fragen, die seit Veröffentlichung der Referenten- und Regierungsentwürfe diskutiert worden waren. Der Finanzausschuss spricht sich für eine Streichung des viel diskutierten „Trennungsgebots“ aus, wonach das Kryptoverwahrgeschäft und andere regulierte Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen nicht aus der gleichen rechtlichen Einheit heraus angeboten werden könnten.

mehr ...

Berater

Was Frauen gegen Altersarmut tun können

Nadine Kostka von der Finanzberatung Sommese gibt zehn Tipps für Frauen, um gezielt gegen Altersarmut vorzubeugen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Blitzer-Urteil: Messungen von privaten Dienstleistern sind rechtswidrig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einer Grundsatzentscheidung bestätigt, dass Verkehrsüberwachungen durch private Dienstleister gesetzeswidrig sind und auf einer solchen Grundlage keine Bußgeldbescheide erlassen werden dürfen (Beschluss vom 6.11.2019, Az. 2 Ss-OWi 942/19).

mehr ...