DVAG: Maklervertrieb wird zur brotlosen Kunst

Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat im Zuge seines Vermittlerbarometers eine Umfrage zur wirtschaftlichen Situation der deutschen Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler durchgeführt – mit ernüchternden Ergebnissen.

Ist das Maklergeschäft überhaupt noch gewinnbringend zu beherrschen?

Der Umfrage zufolge erzielten etwa 40 Prozent der deutschen Versicherungsmakler im vergangenen Jahr einen Gewinn von weniger als 25.000 Euro. Es nahmen insbesondere solche Makler teil, die im Privatkundengeschäft arbeiten.

Ein Gewinn von 25.000 Euro entspricht nur etwas mehr als 2.000 Euro im Monat, von denen der Makler seinen privaten Lebensunterhalt bestreiten muss, erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG).

Ein Wert, der annähernd nur die Hälfte des Durchschnittseinkommens eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ausmacht.

Kleinere Courtage bei steigenden Kosten

Dies mache deutlich: Die Einkommensbasis der Makler – die Courtage – wird von Jahr zu Jahr schmaler. Gleichzeitig steigen die Kosten, besonders durch Digitalisierung, Komplexität, Bürokratie und Regulierung.

Ein Makler muss sich schließlich – im Gegensatz zum gebundenen Vermittler – eigenständig und ohne Unterstützung von Außen um diese Themen kümmern.

Seite zwei: Zu große Vielfalt?

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