31. Januar 2019, 18:52
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DVAG: Maklervertrieb wird zur brotlosen Kunst

Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat im Zuge seines Vermittlerbarometers eine Umfrage zur wirtschaftlichen Situation der deutschen Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler durchgeführt – mit ernüchternden Ergebnissen.

DVAG: Maklervertrieb wird zur brotlosen Kunst

Ist das Maklergeschäft überhaupt noch gewinnbringend zu beherrschen?

Der Umfrage zufolge erzielten etwa 40 Prozent der deutschen Versicherungsmakler im vergangenen Jahr einen Gewinn von weniger als 25.000 Euro. Es nahmen insbesondere solche Makler teil, die im Privatkundengeschäft arbeiten.

Ein Gewinn von 25.000 Euro entspricht nur etwas mehr als 2.000 Euro im Monat, von denen der Makler seinen privaten Lebensunterhalt bestreiten muss, erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG).

Ein Wert, der annähernd nur die Hälfte des Durchschnittseinkommens eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ausmacht.

Kleinere Courtage bei steigenden Kosten

Dies mache deutlich: Die Einkommensbasis der Makler – die Courtage – wird von Jahr zu Jahr schmaler. Gleichzeitig steigen die Kosten, besonders durch Digitalisierung, Komplexität, Bürokratie und Regulierung.

Ein Makler muss sich schließlich – im Gegensatz zum gebundenen Vermittler – eigenständig und ohne Unterstützung von Außen um diese Themen kümmern.

Seite zwei: Zu große Vielfalt?

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20 Kommentare

  1. traurig traurig … natuerlich gibt es viele “hobby-makler” – waraum sich aber das schwarze schaf der branche darueber auslaesst – hat schon mal jemand mit so einem strukki gesprochen, wie der geknebelt und gefesselt wird und was die jungs da so verdienen? von den oberen antreibern mal abgesehen? muss man als makler wirklich auf dem niveau reden/arbeiten? ich habe hier diverse ordner dieser konsorten und vergleichbarer strukturvertriebe liegen … man weiss nicht, wen man mehr bedauern sollte – den kunden solcher laeden oder den vermittler … schlimm, dass die politik dies nicht verhindert – lieber herr dr. schick – lange zeit im finanzausschuss taetig als promovierter volkswirt – KEINE ahnung von einem hgb84er versus hgb93er … zum HEULEN … solange diese verdachtsweise vetternwirtschaft von politik und strukturvertrieben nicht endlich mal abgestellt wird, wird es weder ein sauberes und ehrliches einkommen von maklern oder finanzfuzzis anderer vertriebe geben. vor allem aber kein EHRLICHES… lade jeden, der was zu sagen hat, mal ein, schlanke und effektive strukturen kennen zu lernen und hatte auch herrn dr. schick dazu eingeladen … wer mal ne woche mitbekommt, was da im sauberen finanzmarkt so abgeht – der braucht zwar ne therapie – kann aber endlich mal ueberlegen, wo man diesen grauenhaften sumpf mal trocken legt …
    aber von der dvag verhoehnt werden – das war das, was ich zum wochenende brauchte … legt mal eure zahlen offen! und was die armen knechte nach oben abgeben … das waere doch mal was.
    gab es da mal eine EU vermittlerrichtlinie??? was ist denn aus der geworden? als 93er darf ich morgen jede menge knechte anstellen und als 84er mit kopfwaesche losrennen lassen … wie sollen die denn EHRLICH ausreichend geld verdienen… neben bei und zum schluss … man darf die einzigen produkte, mit denen noch geld verdient wird ja auch nur an beamte und versorgungswerkmitglieder vermitteln. wer eine PKV oder gar eine rentenversicherung an “normalsterbliche” vermittelt – der tut denen in 99% der faelle nichts gutes – meine meinung … also was bleibt? und wo kommt mal ein politiker, der wirklich mal interesse hat???

    Kommentar von andreas breitenberger — 8. Februar 2019 @ 14:05

  2. Der Versicherungsbote schreibt am 30.1.2019, die DVAG habe in ihren Unternehmensblog die Makler zur aussterbenden Spezies erklärt. Makler würden zwar Vielfalt anbieten, dies sei aber „nicht mehr gewinnbringend beherrschbar“, soll laut Versicherungsbote im Blog gestanden haben.

    „Knapp 40 Prozent der deutschen Versicherungsmakler erzielten 2018 einen Gewinn von weniger als 25.000 Euro“, soll es in dem Blogbeitrag laut Versicherungsbote zu lesen gewesen sein. Grund für schlechte Ergebnisse sollen „unterschiedliche Produkte, Serviceprozesse und IT-Systeme“ sein.

    Der Versicherungsbote weist darauf hin, diese Ausgangssituation begründe, „weshalb der Makler eine möglichst große Palette an Anbietern und Produkten bereithalten muss: um bedarfsgerecht beraten zu können.“ Und dies sei in dem Blogbericht nicht berücksichtigt.

    Der Blogbeitrag soll gelöscht worden sein. Warum der Blogbeitrag gelöscht wurde, ist dem Bericht des Versicherungsboten nicht zu entnehmen.

    Quelle = Versicherungsbote.

    Ist doch erstaunlich wie die Jungs aus Frankfurt dazu reagiert haben….

    gez. Ortmann, Kai Hartmut

    https://www.versicherungsbote.de/id/4875642/DVAG-Versicherungsmakler-als-aussterbende-Spezies/?fbclid=IwAR1SZsZ95_mvn5BkRm38taUOcZCTSDgBSwGw84Y3RKwZGlBqaTWcnLqsFHU

    Kommentar von Kai Hartmut Ortmann — 5. Februar 2019 @ 20:19

  3. Makler ist wohl nicht gleich Makler. Ich war letztens beim Makler meines Vertrauens und hatte nicht den Eindruck, das dieser mit IT überfordert ist. Es gibt Organisationen, Verbände unter deren Dach sich ein freier Makler begeben kann. Die Beratung war transparent und gut. Als Werbeberater für Finanzdienstleister weiß ich, das die Konkurrenz groß ist. Gerade in Städten. Das Problem genug Kunden zu haben, haben doch auch gerade Strukturvertriebe, da diese ungern Bestände raus geben. Da kann Ausbildung und Name noch so gut sein. Am Schluss muss man genug Kunden haben, um überleben zu können. Der Makler hat hier gute Chancen, da nicht so viele mitverdienen. Diese Diskussion geht ja nun schon seit den 90er Jahren. Ich dachte man sei darüber weg. Auch die sogenannte Marktbereinigung scheint daran nichts zu ändern. Ich denke eher, das jeder für sich entscheiden muß, wohin er geht. Will er jagen, will er eine Farm betreiben oder will er eine bestimmte Nische besetzen. Bewegen müssen sich alle. Werben müssen alle. Der Makler ist aus meiner Sicht schon ganz gut aufgestellt. Und es ist auch nicht jedermanns Sache, die Lieder und Jubelveranstaltungen mitzumachen. Hat man seinen eigenen Kopf gerät man bei den Großvertrieben schnell mal unter die Räder. Daher ist es gut, das es viele verschiedene Vertriebswege gibt.

    Kommentar von Andreas Kandschur — 1. Februar 2019 @ 17:14

  4. Bitte Zustellung einstellen. BYAZD_7004524424454535

    Kommentar von Eggert C. Paul — 1. Februar 2019 @ 11:39

  5. Cui bono (Wem nützt es)? – ist hier die richtige Frage. Wenn man die Umsätze der DVAG auf die Anzahl derer Vermittler runterbricht, war das durchschnittliche Einkommen schon immer nicht dolle. Und wie verhindert man jetzt, dass die DVAG-Vermittler die vermeintlich viel grünere Maklerspielwiese begehren und verhindert Abwanderung? Man erklärt, dass es dort auch nicht viel besser sei. Ist doch logisch. 😉

    Kommentar von Michael Buchholz — 1. Februar 2019 @ 11:25

  6. Sicherlich ist hier wieder klassisch schwarz/weiß gedacht, aber dennoch, und das zeigen andere Studien (z.b. der Carta), dass der Makler nicht gerade zu den Einkommensgiganten gehört. Die Anzahl der Makler mit über 100.000,00 Courtageeinnahme ist schon sehr gering und nur 3% aller zugelassenen 34d Firmen (also auch GmbH´s) haben eine Courtageeinnahme über € 300.000,00. Als wirklich nicht so der Knaller! Aber nicht umsonst werden auch die Vorstände von Versicherungsunternehmen so unterdurchschnittlich bezahlt.

    Kommentar von Axel Junker — 31. Januar 2019 @ 17:46

  7. …interessant dass die schlecht verdienenden Makler gem. IHK-Statistik im Job bleiben aber die gut verdienenden Vertreter jährlich zu tausenden aufhören. Da könnte sich der gebildete Marktteilnehmer seine eigenen Gedanken machen…

    Kommentar von Martin Halter — 30. Januar 2019 @ 16:29

  8. An GmbHs etc hatte wohl niemand gedacht, wo das Gehalt des GF/GS als Betriebsausgaben dient. Hier rüber wird viel gesteuert. Das hat mit dem Gewinn nichts zu tun.

    Was mal wieder für einen Blödsinn. Nur schwarz und weiss. Habe aber von der DVAG nichts anderes erwartet.

    Kommentar von Michael Krüger — 30. Januar 2019 @ 15:34

  9. Umfragen sind schon sehr lustig, oder ? Möglicherweise haben sich etliche Vermittler, die für sowas eher selten Zeit haben, nicht beteiligt. Abgesehen davon, entscheidet doch jeder Vermittler selbst, was er wo mit wem an Geschäften tätigt, oder ? Und auch, was er an Geld verdienen will und kann.

    Kommentar von Nils Fischer — 30. Januar 2019 @ 11:45

  10. Was für eine Spassbremse, wir die Makler die nichts verdienen?
    Wer sagt denn das alle Makler noch aktiv sind? Etliche gehen mit ihren Bestand in Rente, folgerichtig tauchen die nur noch in den Vermittlerregister auf!
    Desweiteren ist zu sagen, sind denn alle Makler hauptberuflich unterwegs? Mitnichten, viele sind auf Teilzeit oder wie oben beschrieben in Richtung Rente unterwegs und das ohne Zwang!
    Und laut Vermittlerregister der DIHK sind die Zahlen gebunden Vermittler, seit 2007 im Sinkflug! Da kann man dies auch mal nachlesen!
    Und wer hat in den letzten 5 Jahren mehrheitlich per Urteil den “kurzen Streichholz” gezogen? Richtig, die Strukkibunden der Versicherungbranche!
    Und was hat das Ansehen der verischeurngsbranche am meisten geschadet? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!
    Und wer war der grösste Sprücheklopper in Sachen Personalgewinnung bis 2010? Wo sollen die 50.000 Vermittler ausschließlich arbeiten? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!
    Wer zahlt bzw wer zahlte kein (e) Bestandsprovisionen aus? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!
    Wer hat in den letzten 20 bis 30 Jahren die Schdensböcke der Branche gebaut? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!
    Un dwer hat denn in den letzten 30 Jahren das meiste Geld seiner Kunden verbrannt? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!

    Und wer hat diese irrsinnige Überregulierung allen anderen Vermittler eingebrockt? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!

    Und wer sollte, wegen der dauerhaften Schädigung der Kunden, endlich von Makt verschwinden? Wollen wir hier mal keinen Namen nennen!

    Reicht dies?

    Kommentar von Jörg B. — 30. Januar 2019 @ 02:42

  11. Anstatt den Begriff “Gewinn” und seine Definition lt. afw zu hinterfragen, wie dies schon umfänglich in div. Foren der Social Media behandelt wurde, geht es hier in den Kommentaren fast ausschließlich um “Frontkämpfe” zwischen den unterschiedlichen Vermitllertypen, hier DVAG vs. Makler und umgekehrt.
    Aus meiner Sicht führen in der Finanz- und Versicherungsvermittlung viele seriöse Wege zum Ziel.
    Nicht jeder Vermittler ist für jeden Vertriebsweg geeignet, da jeder Vertriebsweg seine Stärken und Schwächen hat.
    Auch aus diesem Grunde halte ich das gegenseitige Bashing für absolut obsolet.
    Uns sollte viel mehr gemeinsam, jedem an seinem Platz um ein insgesamt gutes Bild der Branche in der Öffentlichkeit gelegen sein, wenn wir auch zukünftig ausreichend Menschen für die Ausübung unseres wichtigen Berufes begeistern wollen.

    Peter J. O. Bartz
    Versicherungsmakler
    stv. Vorstandsvorsitzender der IGVM e.V.
    Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler e.V. Berlin

    Kommentar von Peter J. O. Bartz — 30. Januar 2019 @ 01:09

  12. Danke liebe DVAG das Du uns immer so schön die Welt erklärst.
    Ich dachte immer es wäre anders rum, aber wenn Frankfurt es herausgefunden hat, dass muss es ja stimmen….

    Die Erde ist schließlich auch eine Scheibe = das weiss doch nun auch jeder…

    Weiterhin viel Erfolg bei „Jugend forscht…“

    Kommentar von Kai Hartmut Ortmann — 29. Januar 2019 @ 20:36

  13. Bin dankbar das die Experten der DVAG die Welt über Dinge informieren die bisher unerforscht waren. Die IHK sagt aber das die Makler mehr verdienen?

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 29. Januar 2019 @ 20:03

  14. Soweit verstanden! Was aber geht das die DVAG an. Wirbt sie um die Makler mit 25.000 € Gewinn um sich in Ihrer Qualität nicht umstellen zu müssen?

    Kommentar von Bernhard Stern — 29. Januar 2019 @ 18:11

  15. Lieber “brotlose Kunst”, den Kunden seriös beraten und nachts gut schlafen als Ihm überteuerte Produkte der AachenMünchener aufschwatzen und für ein Schneeballsystem arbeiten.

    Kommentar von steven broel — 29. Januar 2019 @ 17:26

  16. wer im Glashaus sitzt darf nicht mit Steinen werfen. Mitarbeiter der DVAG (ausser Direktionsleiter der DVAG erhalten) im Durchschnitt weniger als 24 Tsd. Euro jährlich.

    Kommentar von O.Tegethof — 29. Januar 2019 @ 15:46

  17. Die DVAG sollte mal die Provisionen ihrer Direktionsleiter abziehen, den Restbetrag durch Ihre 13´000 Mitarbeiter teilen und das Ergebnis bekannt geben. Ich bin mir sicher das ein großer Teil der Strukies noch weniger hat.

    Kommentar von Uwe Hoffmann — 29. Januar 2019 @ 15:10

  18. Und jetzt bitte eine Statisitik von gescheiterten Ex-Strukki-Mitarbeitern der DVAG: Dürften seit Gründung hunderttausende sein

    Kommentar von steven broel — 29. Januar 2019 @ 14:58

  19. Wenn man alles bezahlt bekommt, ist es leicht mit Steine zu werfen, obwohl man im Glashaus sitzt. Ansonsten schließe ich mich meinen Vorkommentator zu 100 % an.

    Kommentar von frank Dietrich — 29. Januar 2019 @ 14:58

  20. Ein schöner Werbeartikel für die DVAG?! “Experten” dieser Ausschließlichkeit sehen also die unabhängige Maklerberatung auf dem absteigenden Ast- welch Wunder. Als moderner Makler mit der Unterstützung eines modernen Pools berate ich unabhängig mit gleichem Support und guter Software wie sie in der Vergangenheit nur eine Ausschließlichkeit bieten konnte. Gleichzeitig kann ich dem Kundenwunsch nach Vergleichen aus unterschiedlichen Versicherung nachkommen. Insbesondere im Zeitalter der digitalen Transparenz und der Affinität der jungen Kunden zu Vergleichsportalen im Netz, ist es doch eher die Ausschließlichkeit- wie zum Beispiel die DVAG, welche sich sorgen muss.

    Kommentar von André Klatt — 29. Januar 2019 @ 14:42

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