Erneut Warnstreiks in Postbank-Filialen in Hamburg

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Deutsche-Bank-Tochter Postbank in Hamburg erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Von Mittwoch bis Freitag sollen die etwa 500 Beschäftigten die Arbeit niederlegen, wie die Gewerkschaft mitteilte.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die Verhandlungen mit der Postbank für gescheitert erklärt.

„Als Folge des Streiks kann der Zahlungsverkehr ins Stocken geraten, und Kundenanliegen können möglicherweise nicht bearbeitet werden“, erklärte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Alexandra Luerssen.

Die Postbank hatte kürzlich ihr Tarifangebot für die bundesweit rund 12.000 Beschäftigten nachgebessert, um unbefristete Streiks abzuwenden. Es sieht nun bei einer Laufzeit von 29 Monaten eine Gesamterhöhung der Tarifgehälter von rund 4,1 Prozent vor. Verdi wollte prüfen, ob man an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Immer noch aber lägen die Vorstellungen sehr weit auseinander. Verdi hatte sieben Prozent verlangt, wobei die Gehaltssteigerung wahlweise auch in Freizeit wandelbar sein sollte.

Urabstimmung eingeleitet

Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen mit der Deutschen-Bank-Tochter für gescheitert erklärt und eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet. Die bereits gestarteten Warnstreiks sollten mindestens in dieser Woche weitergehen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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