Führungskräfte: Selbstreflexion macht den Unterschied

Leadership heißt, Menschen so zu führen und Abläufe so zu gestalten, dass sich Ziele erreichen und verwirklichen lassen. Dafür sind vor allem die Bereitschaft, der Wille und die Kompetenz zu Selbsterkenntnis und Selbstreflexion notwendig.

Gastbeitrag von Dr. Bernd M. Wittschier, 423 Beratung und Training für die Wirtschaft

Bernd M. Wittschier: „Jeder Leader weiß, dass es nicht mehr genügt, mit dem einen Führungsstil eine Mitarbeiterschaft zu führen.“

Als Coach und Berater habe ich eines gelernt: Die Fähigkeit zur Selbstreflexion entscheidet darüber, ob eine Führungskraft glänzt oder scheitert.

Selbsterkenntnis ist eine der zentralen Grundlagen für Persönlichkeitsentwicklung und führungsintelligenter Führung, also einer Führung, die es sich zum obersten Ziel gesetzt hat, einen substantiellen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele zu leisten.

„Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“

Ohne Selbstkritik geht es nicht

Der Ausspruch, der wohl von Managementvordenker Peter F. Drucker stammt, gilt nach wie vor: Führungsintelligente Leader fokussieren sich zunächst einmal auf die Selbstführung, das Selbstcoaching oder das Self-Leadership.

Führungsintelligente Leadership ohne den selbstkritischen Blick in den Selbstreflexions-Spiegel ist kaum denkbar. Ein Leader sollte seine Selbsterkenntnis zum Beispiel mit einem 360-Grad-Feedback oder einer Persönlichkeits- und Leistungspotenzialanalyse vorantreiben.

Mit Persönlichkeitsdiagnostiktools wie etwa Innermetrix lassen sich mehrere Komponenten menschlicher Leistung wie Verhalten, Motivation und Talente beschreiben.

Seite zwei: Führungskräfte brauchen Mut

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