15. August 2019, 13:14
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I, (Sales) Robot: Warum KI noch lange nicht das Ende der Verkäufer bedeutet

Müssen Sie, wenn die Rede von künstlicher Intelligenz ist, auch an Filme wie Blade Runner, Matrix oder eben I, Robot denken? Wird ein hochintelligentes Computersystem die Steuerung unserer Welt übernehmen – und ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Verkäufer allesamt durch „Replikanten“ oder Roboter ersetzt werden? Kolumne von Martin Limbeck, Inhaber der Limbeck ® Group.

Martin-Limbeck in I, (Sales) Robot: Warum KI noch lange nicht das Ende der Verkäufer bedeutet

Martin Limbeck, Inhaber der Limbeck ® Group

Leistungsfähiger, robuster und vernetzt mit einem Superrechner, der sofort die Wahrscheinlichkeit eines Abschlusses kalkuliert und immer die passende Einwandbehandlung parat hat?

KI benötigt noch Zeit

Vielleicht werden Geschäfte irgendwann auch nur noch zwischen Maschinen gemacht. Wer weiß das schon so genau. Fakt ist allerdings, dass das in erster Linie eins ist: Zukunftsmusik.

Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und Science-Fiction sagen – doch es wird noch eine ganze Weile dauern, bis KI es mit dem gesunden Menschenverstand aufnehmen kann.

Aktuell basiert die Intelligenz dieser Systeme ausschließlich auf der Verarbeitung von Daten und Statistik. Kein Grund also, schon heute mit dem Thema zu hadern und KI als Bedrohungfür den Vertrieb zu sehen.

Gemeinsam statt gegeneinander

Wie wäre es stattdessen, von der Einstellung „Menschen vs. Maschinen“ zu „Menschen gemeinsam mit Maschinen“ umzuschwenken? Denn KI kann Verkäufern den Arbeitsalltag bereits heute erleichtern und die Effizienz steigern.

Eine Studie des McKinsey Global Institute ergab, dass künstliche Intelligenz rund 40 Prozent aller traditionellen Sales-Tasks übernehmen kann.

Das hat nichts mit Arbeitsplatzverlust zu tun, sondern bedeutet vielmehr, dass Vertriebsmitarbeiter mehr Zeit zur Verfügung haben, um zu tun, worauf es wirklich ankommt: Verkaufen. Und ich rede hier nicht von Verkaufen auf Teufel komm raus, sondern auch mit einer klaren Schlagrichtung.

Systeme wie Salesforce Einstein analysieren zum Beispiel die Aktionen der letzten Monate und ermitteln, warum Aufträge gewonnen oder verloren wurden.

 

Seite 2: Wie Sie Künstliche Intelligenz in Ihren Alltag integrieren können

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